Bestände

Die Fotothek geht auf die im Jahre 1913 von Henriette Hertz und Ernst Steinmann als Teil der Bibliotheca Hertziana gestifteten Photographiensammlungen (ca. 11.500 Abzüge) zurück. Heute verfügt sie über einen Bestand von mehr als 800.000 Fotografien sowie Negativen und digitalen Fotos zur italienischen Kunst aller Gattungen, von der Spätantike bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkte sind die Topographie Roms und das virtuelle Zeichnungskabinett, bestehend aus künstlerischen Handzeichnungen, Architekturzeichnungen und Antikennachzeichnungen, u.a. auch dem gesamten Corpus Photographicum of Drawings (Corpus Gernsheim). Als Spezialgebiet kommt außerdem der Bestand des Fototheksprojektes zur Reproduktionsgraphik »Le Blanc Illustré« hinzu.

Durch Fotokampagnen, systematische Neuerwerbungen sowie durch übernommene Archive (beispielsweise Archivio Cesare D'Onofrio) und fotografische Nachlässe namhafter Kunsthistoriker (Richard Krautheimer, Hanno Hahn, Heinrich Mathias Schwarz, Hanno-Walter Kruft, Hans Werner Schmidt und anderer) wird der Bestand kontinuierlich bereichert und vervollständigt.

Architekturzeichnungen und Antikennachzeichnungen, Kurzinventar der Fotoschachteln (pdf)