Prof. Dr. Sybille Ebert-Schifferer

Direktorin

Sybille Ebert-Schifferer, geboren 1955 in Hamburg, studierte in München und an der TU Berlin Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte. Seit 2001 ist sie wissenschaftliches Mitglied und Direktorin an der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom. Als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes hielt sie sich bereits während des Studiums 1976–1977 in Rom und an der Bibliotheca Hertziana auf. 1982–1983 kehrte sie zur Anfertigung ihrer Dissertation über Ripandas Fresken und den politischen Kontext des damaligen Ausstattungsprogramms im Konservatorenpalast nach Rom zurück.

Nach ihrer Promotion im Jahr 1985 ist Sybille Ebert-Schifferer im Museums- und Ausstellungsbereich tätig gewesen: von 1986 bis 1990 verantwortlich für die Ausstellungen in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, 1991–1997 als Direktorin des Hessischen Landesmuseums Darmstadt und ab 1998 als Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie hat 1988 mit »Guido Reni und Europa« erstmals in Deutschland eine Retrospektive eines italienischen Barockmalers veranstaltet, denen sie weitere folgen ließ. Dadurch erfuhr die Auseinandersetzung mit italienischer Barockmalerei an anderen Ausstellungsorten sowie an Universitäten in Deutschland erneutes Interesse. Auf dieses Gebiet hat sich auch ihre eigene wissenschaftliche Tätigkeit konzentriert; gleichwohl beförderte die Museumsarbeit eine größere Breite, die auch gattungsspezifische Fragestellungen wie die Beschäftigung mit dem Stilleben bzw. bis ins 20. Jahrhundert reichende Themen zur Folge hatte. Für moderne und zeitgenössische Kunst hat sie sich bis Ende 2000 als Kuratoriumsmitglied der Jürgen Ponto-Stiftung sowie, für ein breiteres Publikum, von 1997–2000 in der 3sat-Fernsehsendung Bilderstreit engagiert.

Neben der Museumstätigkeit widmete sich Sybille Ebert-Schifferer immer wieder der Lehre, mit Lehraufträgen an der Universität Frankfurt, mit der Vertretung eines Lehrstuhles an der Universität Bonn (Sommersemester 1996) sowie seit 1999 als Honorarprofessorin an der TU Dresden. 

An der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte leitet Sybille Ebert-Schifferer den Forschungsbereich »Malerei und Bildkünste der Frühen Neuzeit«. Schwerpunkte ihrer Forschungen sind die bolognesische und römische Malerei des späten 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts sowie die Gattungsgeschichte des europäischen Stillebens. Darüber hinaus hat sie zur französischen und deutschen Malerei des 17. Jahrhunderts und deren Wechselbeziehungen zu Italien gearbeitet. Die Forschungsgruppe ArsRoma unter ihrer Leitung arbeitet seit 2001 an einer Datenbank, die die Kunstproduktion in Rom von 1580–1630 erfaßt.

 

Mitgliedschaften/Ehrenämter

1997–2001 Erste Vorsitzende der Verbands Deutscher Kunsthistoriker. 

1998–2004 Mitglied des Deutschen Nationalkomitees im CIHA (Comité International de l’Histoire de l’art).Wiederwahl satzungsmäßig nicht möglich. 

1998–2001 Mitglied in der »Groupe Bizot« (regelmäßige Treffen der Direktoren der großen Museen der Welt), ab 2000 Mitglied des »Chair Group«, 2001 Gastgeberin des Jahrestreffens in Dresden. 

1998–2001 Kuratoriumsmitglied in der Jürgen Ponto-Stiftung der Dresdner Bank. 

1999–2001 Programmbeirat Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. 

1998–2002 Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. 

2001–2002 Mitglied der (nach Beendigung ihrer Arbeit wieder aufgelösten) Unabhängigen Kulturkommission der hessischen Landesregierung. 

2001–2005 Mitglied im Kuratorium der Alfred Herrhausen-Gesellschaft für Internationalen Dialog (Deutsche Bank).

2002–2010 Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA, jetzt Max-Weber-Stiftung) als Vertreterin der Max-Planck-Gesellschaft (beim BMBF, nach zwei Amtszeiten nicht mehr verlängerbar). 

2003–2008 Mitglied des Universitätsrates der Akademie der bildenden Künste in Wien. 

2004–2005 Mitglied der Strukturkommission Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen (die Kommission hat im Juli 2005 mit der Vorlage ihres Berichts ihre Aufgabe beendet) im Auftrag der Bundesregierung und des Freistaates Thüringen. 

2006–2012 Mitglied im Kuratorium des Zentralinstituts für Kunstgeschichte München.

Seit 2006 Stellvertretende Vorsitzende, seit 2008 Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris. 

Seit 2006 Mitglied im Auswahlausschuß der Alexander von Humboldt-Stiftung für die Vergabe des Reimar Lüst-Preises und des Anneliese Maier-Preises. 

Seit 2009 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg. 

Wissenschaftliches Herausgeberkomitee der online-Rezensionszeitschrift HISTARA – Les compte-rendus (Sorbonne, Paris). 

Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift Studiolo (Académie de France à Rome). 

Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift Bollettino d'Arte (Ministero per i Beni Culturali, Rom).

Wissenschaftliches Herausgeberkomitee der Reihe Studia Liberiana des Kapitels der Päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore. 

Seit 2010 Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur, Mainz. 

Seit 2010 Externer Peer Reviewer der Zeitschrift Römische Historische Mitteilungen (hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften/Historisches Institut beim Österreichischen Kulturforum in Rom).

Ehrenmitglied des Deutschen Künstlerbundes. 

Accademico d’onore der Accademia Clementina zu Bologna. 

Ehrenmitglied der Accademia Raffaello (Urbino). 

Cavaliere ufficiale des Verdienstordens der Italienischen Republik. 

 

Mitwirkung an Ausstellungen (Auswahl)

Guest curator an der National Gallery Washington für die Ausstellung »Deceptions and Illusions. Five Centuries of Trompe l’Oeil Painting« (2002). 

Mitglied im wissenschaftlichen Ausschuß der Ausstellungen »Albrecht Dürer e l’Italia« (Rom 2007), »Salvator Rosa« (Neapel 2008), »Pompeo Batoni« (Houston/London/Lucca 2007-2008), »Trompe-l’oeil« (Florenz 2008), »Amico Aspertini (1474/75–1552) e il suo tempo« (Bologna 2008), »Täuschend echt. Die Kunst des Trompe-l’oeil« (Hamburg 2009) sowie »Inganni ad arte« (Florenz 2009–2010). 

Mitglied im nationalen italienischen Komitee zum 400. Todestag von Caravaggio (2010). 

Mitglied des wissenschaftlichen Komitees des nationalen Ausstellungsprojekts »10 grandi mostre« (Rom, Galleria Borghese 2008–2014). 

Mitglied im Komitee der Ausstellung »Palazzo Farnese. Dalle collezioni rinascimentali ad Ambasciata di Francia« (Rom 2010/2011).

Mitglied im Komitee der Ausstellung »Roma al tempo di Caravaggio« der Soprintendenza Speciale per il Polo Museale Romano (2011). 

Mitglied des Komitees der Ausstellung »Carlo Saraceni« (Rom 2013).

Mitglied des Komitees der Ausstellung »Bas-fonds du baroque. Rome des vices, de la misère et des excès« (Rom/Paris 2014–2015).

 

Preise/Ehrungen/Auszeichnungen

1999 Prix François Sommer »Album« für das Buch Natures mortes, Paris 1999. 

2009 »Summer Fellow« am Sterling and Francine Clark Art Institute in Williamstown (Mass.). 

2010 »Geisteswissenschaften International – Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur« für das Buch »Caravaggio. Sehen – Staunen – Glauben, München 2009«; französische Ausgabe: Caravage, Paris 2009. 

Publikationen (OPAC-Recherche)

Publikationen

Bücher:

Mit Th. Jülich: Gottesfurcht und Höllenangst. Ein Lesebuch zur mittelalterlichen Kunst, Darmstadt 1993.

Il gusto bolognese. Barockmalerei aus der Emilia-Romagna (Ausstellungskatalog Darmstadt), hg. v. S. Ebert-Schifferer, Bologna/Mailand 1993 (auch franz. erschienen).

Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Museen, Schlösser und Denkmäler in Deutschland, Bd. 4, hg. v. Th. W. Gaehtgens) Fondation Paribas – Mercatorfonds, Antwerpen 1996 (auch engl. und franz. erschienen).

Die Geschichte des Stillebens, München 1998 (La natura morta, Mailand 1998; Natures mortes, Paris 1999; Still Life: A History, New York 1999) (die franz. Ausgabe erhielt 1999 den Prix François Sommer »Album«).

Caravaggio. Sehen – Staunen – Glauben, München 2009 (3. und aktualisierte Aufl. 2012).

Caravage, Paris 2009.

Caravaggio: The Artist and His Work, Los Angeles 2012.


Herausgeberschaft:

Guido Reni und Europa: Ruhm und Nachruhm (Ausstellungskatalog Frankfurt), hg. v. S. Ebert-Schifferer u.a., Frankfurt 1988 (ital.: Guido Reni e l'Europa: fama e fortuna).

Giovanni Gerolamo Savoldo und die Renaissance zwischen Lombardei und Venetien. Von Foppa und Giorgione bis Caravaggio (Ausstellungskatalog Schirn Kunsthalle Frankfurt), hg. v. S. Ebert-Schifferer, Mailand 1990.

Von Lucas Cranach bis Caspar David Friedrich: deutsche Malerei aus der Ermitage (Ausstellungskatalog Frankfurt), hg. v. S. Ebert-Schifferer, München 1991.

Giovanni Francesco Barbieri: Il Guercino 1591-1666 (Ausstellungskatalog Frankfurt, Washington, Bologna), hg. v. S. Ebert-Schifferer u.a., Frankfurt 1991.

Deceptions and Illusions. Five Centuries of Trompe l’Oeil Painting (Ausstellungskatalog National Gallery of Art, Washington D.C.), hg. v. S. Ebert-Schifferer, Washington 2002.

L’arte e i linguaggi della percezione. L’eredità di Sir Ernst H. Gombrich, hg. v. S. Ebert-Schifferer u.a., Mailand 2004.

Scambio culturale con il nemico religioso: Italia e Sassonia attorno al 1600, hg. v. S. Ebert-Schifferer, Cinisello Balsamo 2007.

Caravaggio e il suo ambiente. Ricerche e interpretazioni (Studi della Bibliotheca Hertziana, 3), hg. v. S. Ebert-Schifferer, J. Kliemann, V. von Rosen, L. Sickel, Cinisello Balsamo 2007.

Joachim von Sandrart. Ein europäischer Künstler zwischen Italien und Deutschland. Akten des Internationalen Studientages der Bibliotheca Hertziana, Rom, 3.–4. April 2006 (Rom und der Norden. Wege und Formen künstlerischen Austauschs, Bd. 3), hg. v. S. Ebert-Schifferer u. C. Mazzetti di Pietralata, München 2009.

Salvator Rosa e il suo tempo 1615- 1673. Akten der internationalen Tagung, veranstaltet von Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte) und der Università La Sapienza Rom, 12.–13. Januar 2009, hg. v. S. Ebert-Schifferer, H. Langdon u. C. Volpi, Rom 2010. 

Sacred Possessions. Collecting Italian Religious Art 1500–1900 (The Getty Research Institute Publications, Issues & Debates, 20), hg. v. G Feigenbaum u. S. Ebert-Schifferer, Los Angeles 2011.

Dürer, l’Italia e l’Europa (Studi della Bibliotheca Hertziana 6), hg. v. S. Ebert-Schifferer u. K. Herrmann Fiore, Cinisello Balsamo 2011.

Nuova luce su Annibale Carracci, hg. v. S. Ebert-Schifferer u. S. Ginzburg, Rom 2011.

La donazione di Enrichetta Hertz 1913–2013, Ausstellungskatalog Rom, Galleria Nazionale d’Arte Antica, Palazzo Barberini, 8. März – 23. Juni 2013, hg. v. S. Ebert-Schifferer u. A. Lo Bianco, Mailand 2013, S. 11–25.

100 Jahre Bibliotheca Hertziana – Max-Institut für Kunstgeschichte. Die Geschichte des Instituts 1913–2013, hg. v. S. Ebert-Schifferer, München 2013.


Aufsätze (Auswahl):

»Ripandas Kapitolinischer Freskenzyklus und die Selbstdarstellung der Konservatoren um 1500«, Römisches Jahrbuch für Kunstgeschichte, 23/24 (1988), S. 75–218 (zugleich Diss. TU Berlin).

»Neue Erkenntnisse zur Künstlerpersönlichkeit Jacopo Ripandas«, in Humanismus in Bologna (Ausstellungskatalog Graphische Sammlung Albertina), hg. v. K. Oberhuber und M. Faietti, Bologna 1988, S. 237–245 und passim (auch italienisch erschienen).

»Guido Reni: klassische Norm, christliches Pathos und reine Farbe« sowie 41 Objekttexte zu Gemälden Guido Renis, in Guido Reni und Europa (Ausstellungskatalog Schirn Kunsthalle Frankfurt), hg. v. S. Ebert-Schifferer, A. Emiliani und E. Schleier, Bologna 1988, S. 16–31 und 114–235 (auch italienisch erschienen).

»Savoldo und der Norden. Ein Aneignungsprozess«, in Giovanni Gerolamo Savoldo und die Renaissance zwischen Lombardei und Venetien. Von Foppa und Giorgione bis Caravaggio (Ausstellungskatalog Schirn Kunsthalle Frankfurt), hg. v. S. Ebert-Schifferer. Mailand 1990, S. 78–85 und passim (auch italienisch erschienen).

»Vorbemerkung, Portrait, Stilleben« sowie 15 Künstlerbiographien, in Von Lucas Cranach bis Caspar David Friedrich. Deutsche Malerei aus der Ermitage (Ausstellungskatalog Schirn Kunsthalle Frankfurt), hg. v. S. Ebert-Schifferer, München 1991, S. 9–12, 36–51, 132–143 und passim.

»›Ma c’hanno da fare i precetti dell’oratore con quelli della pittura?‹ Überlegungen zu Guercinos Erzählstruktur«, in Giovanni Francesco Barbieri, Il Guercino (1591-1666) (Ausstellungskatalog Frankfurt), hg. v. S. Ebert-Schifferer, Bologna 1991, S. 67–96 (auch engl. erschienen).

»Notgottes« und »Das Arbeitszimmer - Heiligtum und Machtsymbol«, in S. Ebert-Schifferer und Th. Jülich, Gottesfurcht und Höllenangst. Ein Lesebuch zur mittelalterlichen Kunst, Darmstadt 1993, S. 76–93 und S. 168–196.

»Italianità - eine deutsche Sehnsucht?«, in Italienische Kunst der Moderne in Frankfurter Privatbesitz (Ausstellungskatalog Westend-Galerie im Hause der Deutsch-Italienischen Vereinigung e. V.), Frankfurt 1994.

»Sandrart a Roma 1629-1635: Un cosmopolita tedesco nel paese delle meraviglie«, in Roma 1630. Il Trionfo del pennello (Ausstellungskatalog Rom), Mailand 1994.

»Vom Seicento zum Grand goût«, in Die Galerie der Starken Frauen. Die Heldin in der französischen und italienischen Kunst des 17. Jahrhunderts (Ausstellungskatalog Düsseldorf/Darmstadt), München 1995, S. 79–96.

»L’expression contrôlée des passions: le rôle de Poussin dans l’élaboration d'un art civilisateur«, in Poussin et Rome, Actes du colloque Villa Médicis / Bibliotheca Hertziana, Rom 1994, hg. v. O. Bonfait, Chr. L. Frommel, M. Hochmann, S. Schütze, Paris 1996, S. 329–352.

»Mit Glück und Methode: der Weg der Bolognesen in den Olymp der Repräsentationskunst«, in Zwei Gesichter der Eremitage. 2. Von Caravaggio bis Poussin (Ausstellungskatalog Bonn), Bonn 1997, S. 47–57.

»Charles-Alphonse Dufresnoy: Bildnis einer jungen Antiken-Amateurs (Neu- und Rückerwerbungen...des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, Barockmalerei)«, Kunst in Hessen und am Mittelrhein, 36/37 (1996/97), S. 19–21.

»Italienische Malerei vom Beginn des 16. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts: ein sehr summarischer Überblick«, in Von Raffael bis Tiepolo: italienische Kunst aus der Sammlung des Fürstenhauses Esterházy (Ausstellungskatalog Frankfurt), hg. v. I. Barkóczi, München 1999, S. 104–120.

»Ein Deutscher in Paris, Liebling der Salons und Héros de la France. Das Bildnis des Moritz von Sachsen von Jean-Marc Nattier in Dresden«, in Jenseits der Grenzen. Französische und deutsche Kunst vom Ancien Régime bis zur Gegenwart. Thomas W. Gaehtgens zum 60. Geburtstag, hg. v. U. Fleckner, M. Schieder, M. F. Zimmermann, Bd. I: Inszenierung der Dynastien, Köln 2000, S. 178–193.

»Verstummter Klang: Musik im Stilleben«, in Musik in der Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts (Ausstellungskatalog Wien), hg. v. S. Ferino, Wien 2001, S. 95–98.

»Natürlichkeit und ›antiche Manier‹. Joachim von Sandrart als Antikenzeichner«, in Caravaggio in Preussen. Die Sammlung Giustiniani und die Berliner Gemäldegalerie (Ausstellungskatalog Berlin), hg. v. S. Danesi Squarzina, Mailand 2001, S. 57–64.

»Caravaggios ›Früchtekorb‹ und sein Kontext«, Zeitschrift für Kunstgeschichte, 65 (2002), S. 1–23.

»Art History and its Audience: A Matter of Gaps and Bridges«, in The Two Art Histories. The Museum and the University. Papers of the First Annual Clark Conference, The Sterling & Francine Clark Art Insitute, Williams College, Williamstown (Mass.), 9.–10. April 1999, hg. v. Ch. W. Haxthausen, New Haven/London 2002, S. 45–51.

»Trompe l’oeil. The Underestimated Trick«, in Deceptions amd Illusions. Five Centuries of Trompe l’Oeil Painting (Ausstellungskatalog Washington), hg. v. S. Ebert-Schifferer, Washington 2002, S. 5–23.

»Giambolognas ›Venus und Satyr‹: ein erotisches Staatsgeschenk aus Italien«, Dresdner Kunstblätter, 48 (2004), Heft 4, S. 232–236.

»Mit dem Alter schreitet die Aufklärung fort. Chardin, Mengs und Graff im Selbstporträt«, in Italiensehnsucht. Kunsthistorische Aspekte eines Topos, hg. v. H. Wiegel, Berlin 2004, S. 81–94.

Rezension von »Anne-Dore Ketelsen-Volkhardt, Georg Flegel 1566-1638 (Monographien zur deutschen Barockmalerei, hg. v. R. Klessmann), München/Berlin 2003«, Göttingische Gelehrte Anzeigen, 256, Heft 3/4 (2004), S. 217–234.

»Virtus romana als Stilfrage in einem römischen Freskenzyklus der Renaissance«, in Zeichen – Rituale – Werte. Internationales Kolloquium des Sonderforschungsbereichs 496 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Symbolische Kommunikation und Wertesysteme Bd. 3), hg. v. G. Althoff, Münster 2004, S. 385–408.

»›Romanitas‹ als Pasticcio. Bauschmuck in einem römischen Treppenhaus des Barock«, in Der unbestechliche Blick auf Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Bauforschung. Studien zu Ehren von Wolfgang Wolters, hg. v. B. Nicolai u.a., Trier 2005, S. 303–311.

»Guido Reni e l’icona sintetica«, in L’immagine di Cristo: dall’Acheropita alla mano d’artista, hg. v. Chr. L. Frommel, Vatikanstadt 2006, S. 375–395.

»Der eilige Lebens-Lauf und seine Schutzgöttin. Überlegungen zur ›Berliner Hekate‹«, in Das Modell in der bildenden Kunst des Mittelalters und der Neuzeit. Festschrift für Herbert Beck, hg. v. P. C. Bol, Petersberg 2006, S. 121–38.

»Schlafende Venus und Satyr«, in Giambologna in Dresden. Die Geschenke der Medici (Ausstellungskatalog Staatliche Kunstsammlungen Dresden), hg. v. D. Syndram, M. Minning, München/Berlin 2006, S. 19–25.

»Raffaello e le sue reincarnazioni«, Accademia Raffaello, Atti e studi, 1 (2006), S. 5–30.

»Dresda – altera Florentia«, in Scambio culturale con il nemico religioso: Italia e Sassonia attorno al 1600, hg. v. S. Ebert-Schifferer, Cinisello Balsamo 2007, S. 9–25.

»Giambolognas ›Venus und Sartyr‹ in Dresden. Ein durchdachtes Geschenk für einen Florenz-Bewunderer«, in Docta Manus. Studien zur italienischen Skulptur für Joachim Poeschke, hg. v. J. Myssok, J. Wiener, Münster 2007, S. 301–312.

»Palazzo Zuccari«, in Rom. Meisterwerke der Baukunst von der Antike bis heute. Festgabe für Elisabeth Kieven, hg. v. C. Strunck, Petersberg 2007, S. 274–278.

»Pittori bolognesi e committenze romane nel pontificato di Paolo V«, in I Barberini e la cultura europea del Seicento (Atti del convegno internazionale Palazzo Barberini alle Quattro Fontane, Rom 7.–11. Dezember 2004; Istituto Italiano per gli Studi Filosofici, Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Soprintendenza per il Polo Museale Romano, Soprintendenza per i Beni Architettonici e per il Paesaggio di Roma, Institut européen d’histoire de la République des Lettres), hg. v. L. Mochi Onori, S. Schütze, F. Solinas. Rom 2007, S. 47–56.

»Zwischen ›tabula rasa‹ und Normerwartung – Kreativität in der Kunst am historischen Beispiel der Malerei«, in Kreativität ohne Fesseln. Über das Neue in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, hg. v. G. von Graevenitz, J. Mittelstraß, (Konstanzer Wissenschaftsforum, Bd. 1), Konstanz 2008, S. 107–149.

»Il teatro filosofico della vanità. Le iconografie di Salvator Rosa« und Katalogeinträge zu den Hexenszenen und Stilleben Nr. 40–48, in Salvator Rosa tra mito e magia (Ausstellungskatalog), Neapel 2008, S. 66–82, S. 166–181.

»Harmonie als Wunschbild: Überlegungen zum Musenzyklus in Carpi«, in Musica e arti figurative: Rinascimento e Novecento, hg. v. M. Ruffini, Venedig 2008, S. 81–99.

»Caravaggeschi nordici ›avant la lettre‹«, in Caravaggio e l’Europa. L’artista, la storia, la tecnica e la sua eredità, Atti del convegno internazionale di studi Mailand 3.–4.2.2006, hg. v. Luigi Spezzaferro, Cinisello Balsamo 2009, S. 169–178.

»›Blitz, Mond, Liecht-Kerze, Feuer‹. Sandrart als Maler von Nachtstücken«, in Joachim von Sandrart. Ein europäischer Künstler zwischen Italien und Deutschland. Akten des Internationalen Studientages der Bibliotheca Hertziana, Rom, 3.–4. April 2006, hg. v. Sybille Ebert-Schifferer u. Cecilia Mazzetti di Pietralata, (Rom und der Norden. Wege und Formen künstlerischen Austauschs, hg. v. Sybille Ebert-Schifferer, Bd. 3), München 2009, S. 31–50.

»Finestra e velo. Pittura come illusione«, in Inganni ad arte. Meraviglie del trompe-l’oeil dall’antichità al contemporaneo (Ausstellungskatalog Florenz, Palazzo Strozzi, 16.10.2009 – 24.01.2010), hg. von Annamaria Giusti, Florenz (Mandragora) 2009, S. 33–45 (engl.: Window and veil: painting as illusion, in: Art and Illusions. Masterpieces of Trompe-l’oeil from Antiquity to the Present Day).

»Der Durchblick und sein Gegenteil. Malerei als Täuschung«, in Täuschend echt. Illusion und Wirklichkeit in der Kunst (Ausstellungskatalog Bucerius Kunst Forum Hamburg, 13.2.–24.5.2010), hg. v. Bärbel Hedinger, München 2010, S. 16–23.

»Santa Caterina d’Alessandria«, in Caravaggio (Ausstellungskatalog Rom, Scuderie del Quirinale 20. Februar – 13. Juni 2010), hg. v. Claudio Strinati, Genf/Mailand (Skira) 2010, S. 90–95.

»Charles Sterling, La Nature Morte de l’Antiquité à nos jours, Paris 1952«, in Hauptwerke der Kunstgeschichtsschreibung, hg. v. Paul von Naredi-Rainer (Kröners Taschenbuchausgabe, Bd. 364), Stuttgart 2010, S. 424–427.

»Caravaggio e la cortigiana: aspetti sociologici e problemi artistici«, in Le Caravage aujourd’hui et autres études (Bulletin de l’association des historiens de l’Art italien, 15/16, 2010), S. 59?74.

»Il tempo infante: un disegno poetico-allegorico di Salvator Rosa«, in Sybille Ebert-Schifferer, Helen Langdon und Caterina Volpi (Hg.), Salvator Rosa e il suo tempo 1615? 1673, Akten der internationalen Tagung, veranstaltet von Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte) und der Università La Sapienza Rom, 12.–13. Januar 2009, Rom 2010, S. 289–298.

»Adam Elsheimer, precursore della Stimmung tra scienza e arte«, in: Dal Razionalismo al Rinascimento. Per i quaranta anni di studi di Silvia Danesi-Squarzina, hg. M. Giulia Aurigemma, Rom 2011, S. 179–183.       

»Annibale Carraccis Bohnenesser: Revolution als Nebenprodukt«, in »Novità«.  Neuheitskonzepte in den Bildkünsten um 1600, hg. v. Ulrich Pfisterer und Gabriele Wimböck, Zürich 2011, S. 111–131.

»Quando mangiare fagioli fa una rivoluzione: considerazioni su realismo e ›genere‹«, in Nuova luce su Annibale Carracci, hg. v. Sybille Ebert-Schifferer u. Silvia Ginzburg, Rom 2011, S. 20–39.

»La romanità in termini bolognesi: Domenico Maria Canuti a Palazzo Altieri«, in Crocevia e capitale della migrazione artistica: forestieri a Bologna e bolognesi nel mondo (secolo XVII), hg. v. Sabine Frommel, Bologna 2012, S. 327–345.

»Caravaggio dilettante di musica?«, in La musica al tempo di Caravaggio, hg. v. Stefania Macioce u. Enrico De Pascale, Rom 2012, S. 29–39.

»Rückblick nach vorn – Eine Einleitung« und »Ernst Steinmann (1866 – 1934). Der Gründungsdirektor des Instituts«, in 100 Jahre Bibliotheca Hertziana – Max-Institut für Kunstgeschichte. Die Geschichte des Instituts 1913–2013, hg. v. S. Ebert-Schifferer, München 2013, S. 10–19 u. S. 36–61 (Anm. S. 248f.; S. 251–261).

»Enrichetta Hertz (1846–1913). Amore e arte, amore per arte«, in La donazione di Enrichetta Hertz 1913–2013, Ausstellungskatalog Rom, Galleria Nazionale d’Arte Antica, Palazzo Barberini, 8. März – 23. Juni 2013, hg. v. S. Ebert-Schifferer u. A. Lo Bianco, Mailand 2013, S. 11–25.

»Mit dem Herzen in Rom, mit den Augen im Gestern. Ernst Steinmanns Blick auf Rom«, in Trier – Mainz – Rom. Stationen, Wirkungsfelder, Netzwerke. Festschrift für Michael Matheus zum 60. Geburtstag, hg. v. Anna Esposito, Heidrun Ochs, Elmar Rettinger u. Kai-Michael Sprenger, Regensburg 2013, S. 393–402.

»Zeitbilder / Bildzeiten: Zur Kunst Christoph Brechs«, in Christoph Brech – "it's about time", Ausstellungskatalog Kunsthalle Schweinfurt, Kunstsalon, St. Johanniskirche, 10. Mai – 14. September 2014, hg. von Erich Schneider, Yvonne zu Brech, Christoph Brech, Mainz am Rhein, S. 32–45.  

»Alt, aber nicht trunken. Zur Rezeption der Trunkenen Alten bei Caravaggio«, in Kosmos Antike. Zur Rezeption und Transformation antiker Ideen in der Kunst; Festschrift für Dieter Blume, hg. v. Maren Neun, Stephan Rößler, Benjamin Rux, Weimar 2015, S. 41–51.

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