Bibliothek und Fotothek

Die 2015 online gestellte Plattform LUPA verzeichnet die von der Bibliotheca Hertziana digitalisierten Druckwerke, erschließt Textpassagen und Abbildungen zu den Monumenten der Stadt Rom und visualisiert die Position der Monumente auf einer Karte. Verlinkt zu ZUCCARO, zum RARA-Viewer und zu anderen Plattformen.

Projektleitung: Dr. Andreas Thielemann †, Dr. Sonja Kobold, Mitarbeit: Dr. Klaus Werner


Die Bibliotheca Hertziana betreibt seit 2005 die Digitalisierung ihrer seltenen Bücher. Dazu werden die Scans zum Teil mit dem »Wolfenbütteler Buchspiegel«  im Hause erstellt, zum Teil bei Spezialfirmen in Auftrag gegeben. Dazu werden die Strukturdaten auf TEI-Basis erfaßt. Sie werden mit bibliographischen Daten aus dem OPAC und weiterführenden Informationen in ZUCCARO verknüpft. Die Web-Konsultationsumgebung ermöglicht »faceted browsing«, Volltextsuche, statistische Abfragen und eine ad-hoc-Transformation in die Formate TEI und METS/MODS für den DFG-Viewer. Datenformat, Arbeitsumgebung, Workflow und Viewer werden in Zusammenarbeit mit drei weiteren Max-Planck-Instituten und der Max Planck Digital Library im Projekt »Digitization Lifecycle« weiterentwickelt. Als technische Basis dient eXist, eine native XML-Datenbank.

Projektleitung: Dr. Andreas Thielemann †, Mitarbeit: Dr. Martin Raspe, Dr. Klaus Werner


Anläßlich des Erdbebens von LAquila 2009 wurde eine digitale Edition des Buches von Otto Lehmann-Brockhaus: Abruzzen und Molise. Kunst und Geschichte vorgenommen. Der Volltext wurde auf TEI-Basis erfaßt. Orte und Monumente sind indexiert und mit Google Maps, Flickr, Wikipedia und weiteren Web-Ressourcen verknüpft. Der Text und die Daten sind in einer eXist- Datenbank gespeichert. Das Buch ist in einem eigens entwickelten Web-Viewer zu lesen.

Projektleitung: Dr. Andreas Thielemann , Mitarbeit: Sarah Bianco


Online-Konsultationsumgebung für das digitale Faksimile von „Alacensis Liber de aspectibus et vocatur prospectiva (Roma, Biblioteca Casanatense, Ms 1393),. einem Manuskript des späten 14. Jahrhunderts zur Optik. Die Strukturdaten wurden 2010 auf TEI-Basis erfaßt, in einer eXist-Datenbank gespeichert und sind über eine Weboberfläche konsultierbar. Weitere digitale Editionen des gleichen Textes sollen hinzukommen.

Projektleitung: Dr. Andreas Thielemann


Seit 2007 ist ein eigener Katalog der Fotothek der Bibliotheca Hertziana online. Die in HIDA und APS erfassten, extrem hierarchisch strukturierten MIDAS-Daten werden in XML konvertiert und in einer eXist-Datenbank gespeichert. Im Februar 2012 wurde eine neue Version veröffentlicht. Version 2.3.4 von 2017 zeigt freigegebene Aufnahmen mit Zoomify, Intranet Scans des Gernsheim Corpus mit IIIF/digilib und die erweiterten Exporte aus APS 2.9.

MIDAS | HIDA | APS | eXist-db | digilib | IIIF | Zoomify

Leitung: Dr. Johannes Röll, Realisierung: Christoph Glorius, M. A.