Forschungsinteressen

  •  Neglected epistemologies
  •   History and sociology of science and magic
  •  Anthropology of art
  •  Political art history

Forschungsprojekt

'Setup' and 'Projection' as Modes of Organisation of Knowledge and Vision in Early Soviet Visual Culture

Publikation

Portal, ed. by Johanna Klingler and Amir Saifullin, Munich 2019.

Vita

Amir Saifullin schloss 2016 sein Bachelorstudium an der Freien Universität Berlin in Philosophie und Kunstgeschichte ab. Von 2018 bis 2019 studierte Amir Kunstgeschichte, kuratorische Praxis und Kultur der Renaissance am Warburg Institute in London, in seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit den politischen Implikationen von Robert Fludds magischen Bildern und deren Aktualisierung durch ontologische Konzepte von Ernst Bloch. Sein Interesse liegt vor allem an der Erforschung und der Rekonstruktion marginalisierter oder verdrängter Epistemologien sowie an Theorie und Geschichte künstlerischer Praktiken außerhalb ihrer ästhetischen Domäne. Daraus entstand die Idee für ein Promotionsprojekt, das früh-sowjetische Epistemologien und ihre biopolitische proletarische Kultur untersuchen soll. Während seines zweimonatigen Aufenthaltes an der Bibliotheca Hertziana wird er seinen Promotionsvorhaben weiter ausarbeiten sowie eine Archivrecherche zu genealogischen Konzepten futuristischer Utopien und deren Übertragung auf russische prä- und postrevolutionäre künstlerische Kontexte durchführen. Amir ist Mitherausgeber und Übersetzer von Portal (2019), einem zweisprachigen Buch mit 15 Beiträgen russischer und deutscher Künstler*innen und Kulturtheoretiker*innen, die sich mit dem emanzipatorischen Potenzial zeitgenössischer künstlerischer Praktiken in Bereichen wie Bildung, Gesundheit und Gemeinschaftsbildung befassen.

Zur Redakteursansicht