Ariane Varela Braga, Ph.D.

Ariane Varela Braga, Ph.D.

Postdoktorandin

Forschungsinteressen

  • Theorie des Ornaments und der dekorativen Künste
  • Rezeption, Sammlung und Aneignung nicht-westlicher Kunst und Architektur
  • Architektur, Farb- und Materialkultur
  • Kunst und Industrie

Forschungsprojekt

Identitäten verhandeln. Orientalistische Architektur, Materialität und lokale Praktiken im Italien des 19. Jahrhunderts

Publikationen (Auswahl)

  • “’Troppo amanti degli oggetti orientali’? Ferdinando Panciatichi Ximenes d’Aragona, a Collector of Islamic Art in Nineteenth-Century Florence”, in À l’Orientale ̶ Collecting, Displaying and Appropriating Islamic Art and Architecture in the 19th and early 20th centuries, hg. v. Francine Giese, Mercedes Volait u. Ariane Varela Braga, Leiden 2020, S. 165-176.
  • “Détours orientaux sur les rives du Léman. Les modèles islamiques à l’École des Arts Industriels de Genève”, in L’Orient en Suisse. Architecture et intérieurs néo-islamiques au 19e et 20e siècles, hg. v. Francine Giese, Leïla el-Wakil u. Ariane Varela Braga, Berlin 2019, S. 165-183.
  • Une théorie universelle au milieu du XIXe siècle. La Grammar of Ornament d’Owen Jones, Rom 2017.
  • “The Arab Room of the Cerralbo Palace”, in Art in Translation - special issue on Spain and Orientalism, 9/1 (2017), S. 7-28.
  • “How to visit the Alhambra and “be home in time for tea”: Owen Jones’s Alhambra Court in the Crystal Palace of Sydenham”, in A Fashionable Style. Carl von Diebitsch und das maurische Revival, hg. v. Francine Giese u. Ariane Varela Braga, Bern 2017, S. 71-84.

Vita

Ariane Varela Braga studierte Kunstgeschichte, Englische Literatur und Soziologie an der Universität Genf. Im Jahr 2013 promovierte sie an der Universität Neuenburg mit einer Dissertation über Owen Jones' Theorie des Ornaments (veröffentlicht 2017 bei Campisano Editore). Von 2008 bis 2011 war sie membro am Istituto Svizzero di Roma und Dozentin für Bildende Kunst an der John Cabot University. Zwischen 2014 und 2019 war sie Postdoc-Forschungsassistentin im SNF-Projekt "Mudejarismo und maurisches Revival" an der Universität Zürich, wo sie das Forschungsprojekt: "Der maurische Geschmack. Netzwerke, Sammlungen und Stiftungen in Italien und Spanien im neunzehnten Jahrhundert" entwickelte. Von 2019–2020 war sie Dozentin für zeitgenössische Kunst an der Universität Genf. Im Jahr 2020 erlangte sie die italienische nationale akademische Qualifikation als außerordentliche Professorin für Architekturgeschichte. Sie ist Autorin von zwei Monografien, Mitherausgeberin von neun Sammelbänden und veröffentlichte zahlreiche Artikel über die Geschichte und Theorie der dekorativen Künste und der Architektur, die Wiederbelebung der Polychromie und die Rezeption nicht-westlicher Kunst. Darüber hinaus kuratierte sie Ausstellungen über Kunst und Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts, initiierte das Rome Art History Network und ist Mitherausgeberin der Reihe ‘Pensieri ad arte’ (Editoriale Artemide). Seit August 2020 ist sie Postdoc-Stipendiatin an der Bibliotheca Hertziana mit einem Projekt über orientalistische Architektur in Italien.
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