Forschungsinteressen

  • Frühneuzeitliche Wissenschafts- und Medizingeschichte
  • Geschichte der frühneuzeitlichen Jesuitenphilosophie
  • Geschichte der Zensur
  • Digital Humanities
  • Philologie in Bezug auf die Wissenschaftsgeschichte

Publikationen (Auswahl)

Christoph Sander hat zahlreiche Beiträge zu verschiedenen Themen der frühneuzeitlichen Wissenschafts- und Philosophiegeschichte veröffentlicht. Eine Liste seiner Veröffentlichungen finden Sie auf seiner persönlichen Website und seinem academia-Profile.

Publikationen (OPAC-Recherche)

Vita

Christoph Sander studierte Philosophie und Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Freiburg und der Humboldt-Universität Berlin. Im Jahr 2019 promovierte er an der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit über die Konzepte des Magnetismus in der Frühen Neuzeit.

Seit Oktober 2019 ist Christoph Sander Post-Doc in der Forschungsgruppe Visualizing Science in Media Revolutions unter der Leitung von Sietske Fransen. In seinem Projekt untersucht er die Herstellung, Typologie und Verwendung von Diagrammen in der frühneuzeitlichen Wissenschaft. Seine Fallstudie wird sich auf vormoderne (1300–1650) Versuche konzentrieren, den Magnetismus durch Diagramme darzustellen und damit als Blaupause für andere historische Forschungsgebiete dienen.

Sein zweites Forschungsgebiet ist die Geschichte der frühmodernen Jesuitenphilosophie, insbesondere die Theorie und Praxis der Zensur an Jesuitenuniversitäten. Darüber hinaus hat er an einem Digital-Humanities-Projekt am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (Berlin) mitgewirkt, das sich mit der Geschichte frühneuzeitlicher Ausgaben von und Kommentare zu Johannes de Sacroboscos astronomischem Klassiker De sphaera mundi beschäftigt.
Er war Mitwirkender am New Sommervogel (Boston College) und wurde als Mitherausgeber für die Reihe History of Early Modern Educational Thought (Brill) ernannt. Seit 2019 wirkt er auch an der Leibniz-Edition der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften mit. Zwischen 2008 bis 2017 unterstützte er das akademische Sekretariat der SIEPM.

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