Dr. Sabine Sommerer

Dr. Sabine Sommerer

Postdoktorandin

Forschungsinteressen

  • Materialität und Medialität mittelalterlicher Sitzgelegenheiten
  • Mittelalterliche Profanmalerei
  • Fiktive Heraldik
  • Architektur- und Baugeschichte (Kunstdenkmäler der Schweiz, Architektur Basels im 19. Jh.; Doppelklosteranlagen)

Forschungsprojekt

Performanz der Stühle. Materialität und Medialität mittelalterlicher Sitzgelegenheiten

Publikationen (Auswahl)

  • "Game of Thrones. Versatzstücke an zwei römischen Bischofsthronen", in Versatzstücke, hg. v. Iris Engelmann, Torben Kiepke u. Kerstin Vogel, Weimar 2016, S. 4–15.
  •  gemeinsam mit Axel C. Gampp, Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Bd. V: Bezirk Waldenburg, hg. v. der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2014 (Die Kunstdenkmäler der Schweiz 124).
  • Die Camera d'Amore in Avio. Wahrnehmung und Wirkung profaner Wandmalereien des Trecento, Zürich 2012 (Medienwandel – Medienwechsel – Medienwissen 21).
  • gemeinsam mit Hans-Rudolf Meier, "Von der kollektiven Identität zur individuellen Ahnenprobe: Heraldik als Mittel der Selbstverortung in der spätmittelalterlichen Profanraumdekoration", in Paroles des Murs, hg. v. Dominique Rigaux u. Eckart Conrad Lutz, Grenoble u.a., S. 167–182.
  • "Wo einst die schönsten Frauen tanzten..." Die Balkenmalereien im 'Schönen Haus' in Basel, Basel 2004 (Neujahrsblatt der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel 182).

Vita

Sabine Sommerer hat an den Universitäten Basel und Freiburg (D) Kunstgeschichte und Geschichte studiert und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Fribourg (CH) und der Technischen Universität Dresden tätig. Nach einem Forschungsaufenthalt in Rom mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds und als wissenschaftliches Mitglied des Istituto Svizzero di Roma promovierte sie über die Wandmalereien in der Camera d'Amore in Avio, Trentino. Danach verließ sie Europa für einen einjährigen Forschungsaufenthalt in Damaskus und war drei Jahre lang Redakteurin der Zeitschrift Kunst+Architektur in der Schweiz. Nach Abschluss eines Ausstellungsprojekts und einer größeren Monografie in der Reihe "Kunstdenkmäler der Schweiz" ist sie seit 2013 Oberassistentin an der Universität Zürich. Zurzeit arbeitet sie an ihrem Habilitationsprojekt über die Materialität und Medialität mittelalterlicher Sitzgelegenheiten.

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