Senior Scholar

Susanne Kuberskys Hauptinteresse gilt den sozialen und wirtschaftlichen Kontexten, in denen Kunst entsteht und wirkt. Insbesondere hat sie sich mit der Künstlersozialgeschichte und der Geschichte des Kunstmarkts der frühen Neuzeit auseinandergesetzt sowie mit Transferprozessen in der europäischen Hofkultur des 16. und 17. Jahrhunderts. In ihren aktuellen Forschungsprojekten geht es um Fremdengemeinschaften in italienischen Städten der frühen Neuzeit, um Dynamiken des Zusammenlebens und Interagierens und um Kunst als Ausdrucksträger kollektiver Identitäten.

Forschungsprojekte

<p>Roma communis patria</p>
Als Hauptstadt des Imperiums, Papstresidenz, Wallfahrtsort und Kunstmetropole unterhielt Rom seit der Antike politische, religiöse und wirtschaftliche Kontakte zu allen Regionen der damals bekannten Welt und war eine Anlaufstelle für Fremde unterschiedlichster Herkunft. mehr
<p>Ideen, Netzwerke, Identitäten</p>
Das Collegio di Sant'Isidoro war im Rom des 17. Jahrhunderts ein bedeutendes intellektuelles Zentrum, in dem Gelehrte verschiedenster Disziplinen zusammentrafen, um aktuelle – teils brisante – theologische, philosophische und kunsttheoretische Themen zu erörtern und zu studieren. mehr
<p>Santa Maria dell'Anima</p>
Als Martin Luther 1517 seine Thesen an das Domportal in Wittenberg anschlug, war man in Rom gerade dabei, die deutsche Nationalkirche Santa Maria dell'Anima von Grund auf zu erneuern. Das von einer Bruderschaft geführte Anima-Hospiz war bereits seit dem Mittelalter eine Anlaufstelle für Menschen aus dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches. mehr
Zur Redakteursansicht