Bundespräsident Steinmeier in Italien

Während seines Staatsbesuches in Italien reiste Steinmeier nach Rom und Neapel

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Am 19. September 2019 reiste Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Rom zum Staatsbesuch in der Republik Italien. Nach seiner Begrüßung durch den Präsidenten der Republik Italien, Sergio Mattarella, der Kranzniederlegung am Grabmal des Unbekannten Soldaten und dem Mittagessen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte, besuchte er die Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte. Hier, im Garten des Villino Stroganoff, diskutierte er gemeinsam mit Botschafter Viktor Elbling und italienischen Kulturschaffenden die aktuelle Situation Italiens.

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Am folgenden Tag setzte Bundespräsident Steinmeier seine Reise mit dem Zug nach Neapel fort, wo er im Goethe-Institut mit früheren Gastarbeitern in Dialog trat. Im Anschluss an das vom italienischen Staatspräsidenten in seiner dortigen Residenz ausgerichtete Mittagessen, besichtigte er mit seiner Frau Elke Büdenbender und dem Bürgermeister von Neapel, Luigi de Magistris, die Altstadt. Als ausgewiesene Neapelforscherin begleitete Tanja Michalsky, Direktorin an der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, den Präsidenten und erläuterte verschiedene Stationen des Rundgangs, wie den Complesso Monumentale di Santa Chiara und die Cappella Sansevero. Hier zeigte sie die besondere Ästhetik der 1753 von Giuseppe Sanmartino geschaffenen marmornen Liegefigur des verhüllten Christus auf und verortete die Skulptur in ihrem kunsthistorischen Kontext. Tanja Michalskys Forschungen widmen sich der Frage nach dem historischen Verständnis des Raumes und seines Wandels. Der Untersuchung von Neapel als Palimpsest und der historischen Schichtung von Antike, Mittelalter, Neuzeit und Moderne ist ein eigener Forschungsschwerpunkt gewidmet.

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