Forschungsinteressen
- Computerbasierte Kunstgeschichte und digitale Bildwissenschaft
- KI als kultureller und interpretativer Akteur
- Verkörperte KI und der Diskurs des Bildes
- Verkörperte Erfahrung in der künstlerischen Produktion und Rezeption
- Geschlecht, Repräsentation und historischer Kontext
Forschungsprojekt
Bildliche Formen in Bewegung. KI-Verkörperung, Halluzinationen und Malerei
Vita
Valentine Bernasconi ist Postdoktorandin in der Machine Visual Culture
Group. Sie promovierte 2024 an der Universität Zürich (UZH), wo sie Mitglied
der Forschungsgruppe Digital Visual Studies war.
Ihre Dissertation mit dem Titel „Show Me Your Hand! Computational Methods for Hand Gesture
Analysis in Early Modern European Painting“ konzentrierte sich auf
die Entwicklung neuer methodischer und kritischer Ansätze im Bereich der
digitalen Kunstgeschichte. Unter anderem untersuchte sie die automatisierte
Erkennung von Handgesten in Kunstwerken, deren kommunikative Rolle im
Zusammenhang mit spezifischen Ikonografien, die Analyse von Details im großen
Maßstab sowie neue Formen der Interaktion mit gemalten Händen.
Während ihrer ersten Postdoc-Stelle an der Universität Bologna (2024–2026) setzte sie ihre Forschung zur Mensch-Computer-Interaktion und deren Potenzial zur Offenlegung phänomenologischer Prinzipien im Zusammenhang mit der Wahrnehmung von Kunst fort. Im Rahmen des Virtual and Augmented Reality Lab erforschte sie den Einsatz großer Sprachmodelle und generativer Modelle in augmentierten Kunsterfahrungen. Ihre aktuelle Forschung untersucht Verkörperung in der visuellen Kultur der KI durch Transformationen bildlicher Formen.