"Renacimiento...": Ángel Guido, Orientación espiritual de la arquitectura en América; Rosario, Talleres gráficos La Tierra, 1927.

Abteilung Weddigen

Kunstgeschichte der Neuzeit im globalen Kontext

Das besondere Interesse der Abteilung Weddigen liegt in der globalen Vernetzung italienischer Kunst von der Frühen Neuzeit bis zur Moderne, in der Erweiterung der Forschungsaktivitäten der Bibliotheca Hertziana auf die Moderne und Gegenwart, in Fragen der Materialität und Medialität, sowie in der Wissenschaftsgeschichte des Faches und in der digitalen Kunstwissenschaft.

Forschungsschwerpunkte

Rome Contemporary
Die von der Abteilung Weddigen gestartete Forschungsinitiative Rome Contemporary schlägt vor, den bedeutenden Beitrag der römischen Kunstszene zur Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts neu zu evaluieren. mehr
Materialität und Medialität
Die Kunstgeschichte ist immer auch eine Geschichte künstlerischer Medien und Materialien und ihrer Rezeption. mehr
Italien im globalen Kontext
Dieses Forschungsfeld will die künstlerischen Kulturexporte und Imperialismen Italiens von der Frühen Neuzeit bis zur Moderne in postkolonialer Perspektive untersuchen. mehr
<p>Transnationale Wissenschaftsgeschichte</p>
Ausgehend vom laufenden Projekt über die globale Rezeptionsgeschichte der Kunstgeschichtlichen Grundbegriffe Heinrich Wölfflins und der Herausgabe seiner Gesammelten Werke, die für die Italienforschung von großer Bedeutung sind, soll die kunsthistorische Wissenschaftsgeschichte in transnationaler Perspektive als eine Migration der Ideen, der Texte sowie der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konzipiert werden. mehr
Digitale Kunstwissenschaft
In der Forschung der Abteilung Weddigen spielt die Auseinandersetzung mit Fragen, die sich aus den Entwicklungen in den Digital Humanities ableiten, eine zentrale Rolle. mehr

Editionsprojekte

Editionsprojekt Bellori
Giovan Pietro Belloris 1672 publizierte Lebensbeschreibungen der modernen Maler, Bildhauer und Architekten gehören zu den wichtigsten und einflussreichsten Quellenschriften des 17. Jahrhunderts. Die unbestrittene Bedeutung der Schrift Belloris zeigt sich anhand des ungebrochenen Interesses der Forschung an den Viten, die diese längst nicht mehr nur aufgrund ihres dokumentarischen Gehalts schätzt, sondern als vielschichtiges literarisches Werk, welches sich als Ausgangspunkt für methodologische und kunsthistoriographische Fragestellungen anbietet. mehr
<p>Heinrich Wölfflins Gesammelte Werke</p>
Um 1900 erkundet die Kunstwissenschaft die Grundlagen ästhetischer Wahrnehmung und Gestaltung. mehr
Zur Redakteursansicht