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Maria Stella Di Trapani, Ph.D.

Postdoktorandin

Forschungsinteressen

  • Beziehungen zwischen Kunst und Architektur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  • Bautypen der Macht, bürgerliche Repräsentation und Identitätsfragen
  • Architektur und Kulturdiplomatie des Faschismus im Ausland
  • Nachleben und Rezeption dekorativer und architektonischer Motive des Ventennio
  • Geschichte der Ausstellungen, Difficult Heritage sowie koloniale und identitäre Themen

Forschungsprojekt

Die Architektur der Case d’Italia und die Konstruktion des faschistischen Italienertums: das Cor-pus von Clemente Busiri Vici zwischen vergleichenden Ausprägungen und Nachkriegsschicksalen

Vita

Maria Stella Di Trapani ist Postdoktorandin am Weddigen-Department der Bibliotheca Hertziana, wo sie seit 2025 zum Projekt „Die Case dItalia von Clemente Busiri Vici“ forscht, dass sich der Architektur der faschistischen Kulturdiplomatie im Ausland widmet. Sie studierte Kunstgeschichte an der Università Cattolica del Sacro Cuore in Mailand und promovierte in Kunst- und Architekturgeschichte an der Universität Palermo mit einer Dissertation über die Palazzi di Giustizia in Sizilien, die 2025 als Monografie erschien (I palazzi di giustizia in Sicilia. Arte e architettura nellItalia fascista, Edizioni Caracol). 2026 erhielt sie die nationale wissenschaftliche Habilitation (Abilitazione Scientifica Nazionale) als außerordentliche Professorin (Fachbereich 08/E2 – Restaurierung und Architekturgeschichte). Als Forschungsstipendiatin an der Universität Catania im Rahmen der „Erfassung der italienischen Architektur von 1945 bis heute“ (Kulturministerium) war sie Mitglied deren Forschungseinheit in den Projekten SPAZIDENTITÀ (École française de Rome) und PRIN 2022 Building Civic Identities (Universität Genua). In den Studienjahren 2024-2025 und 2025-2026 war sie Lehrbeauftragte für Geschichte der Architektur und, im Studienjahr 2025-2026, auch für Geschichte der zeitgenössischen Architektur und zeitgenössische Kunstgeschichte an der Universität Catania (Standorte Catania und Siracusa); 2023 gewann sie das Gianni-Franzone-Stipendium (Wolfsoniana-Studienzentrum, Genua). Ihre Forschungsinteressen betreffen die Beziehungen zwischen Kunst und Architektur im 19. und 20. Jahrhundert, Bautypen der öffentlichen Macht als Instrumente bürgerlicher Repräsentation und Identität, die Ikonographie und Erinnerung des architektonischen Erbes des Faschismus, ländliche Gründungsdörfer in Sizilien sowie die Geschichte der Ausstellungen, mit Aufmerksamkeit für koloniale und identitäre Themen.

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