Soziale Realität im italienischen Film

Filme können auf sehr präzise Weise soziale Räume (re)konstruieren. Insbesondere im italienischen Film vom Neorealismus der Nachkriegszeit bis zum späteren Autorenfilm wurden künstlerische Strategien entwickelt, um gesellschaftliche Konstellationen in ihrer Gebundenheit an eine Stadt oder Region zu analysieren.

Rahmenvergrößerung aus "L'eclisse" (Michelangelo Antonioni, 1962)

Seit 2015 wurde eine Sammlung zum italienischen Film angelegt (insbesondere zu Rom, Neapel und Palermo). In Form von Filmsichtungen mit anschließendem Seminar soll dieses Gebiet unter kunsthistorischen Fragestellungen nach der filmischen Konstruktion sozialer Räume wissenschaftlich fruchtbar gemacht werden. Methodisches Neuland ist die Anwendung filmwissenschaftlicher Ansätze für die Untersuchung städtischer Räume.

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