Digitale Kunstwissenschaft

Die Kunstgeschichte steht am Anfang einer digitalen Revolution.

In der Forschung der Abteilung Weddigen spielt die Auseinandersetzung mit Fragen, die sich aus den Entwicklungen in den Digital Humanities ableiten, eine zentrale Rolle. Zunehmend bestimmen computergestützte Verfahren die Sammlung, Verwaltung und Kommunikation forschungsrelevanter Daten – von der nachhaltigen Digitalisierung kunsthistorischer Quellen über ihre automatisierte Auswertung bis hin zu Formaten digitalen Publizierens. Mit der Medialität von Quellen und Werkzeugen verändern sich auch bisherige Konzeptionen geisteswissenschaftlicher Arbeit.

Neben einer wissenschaftshistorischen und -theoretischen Reflexion dieser Umbrüche und ihrer epistemologischen Implikationen fördert die Direktion die Aneignung und Vermittlung digitaler Kompetenzen, indem sie eine umfassende Reorganisation des wissenschaftlichen IT-Bereichs am Institut einleitet. Insbesondere strebt die Direktion der Bibliotheca Hertziana, in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, der Swiss Art Research Infrastructure (SARI) der Universität Zürich und weiterer Partner, die Gründung eines Zentrums für digitale Kunstwissenschaft in Zürich an, in dem neue Standards und Werkzeuge in Bezug auf fachspezifische Fragen und Aufgabenstellungen entwickelt werden.

Events

Totentanz: Aby Warburg and Digital Art History

Leonardo Impett
17.01.2018 12:00 - 14:00
Villino Stroganoff, Via Gregoriana 22, 00187 Rom
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