Anita Orzes, Ph.D.
Forschungsinteressen
- Biennalen
- Ausstellungsgeschichte(n)
- Transnationale Netzwerke
- Globale Kunstgeschichte
- Kunst und Politik im Kalten Krieg
Vita
Anita Orzes ist Postdoktorandin an der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte und Mitglied der internationalen Forschungsplattform Modernidad(es) Descentralizada(s). Sie promovierte 2024 in Kunstgeschichte an der Universitat de Barcelona und der Université Grenoble Alpes und war 2025 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Université Toulouse II Jean Jaurès tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte europäischer und lateinamerikanischer Biennalen, mit besonderem Augenmerk auf die Transformation des Ausstellungsmodells während des Kalten Krieges, transatlantischen künstlerischen, intellektuellen und politischen Netzwerken sowie den nationalen Pavillons der Biennale von Venedig.
Orzes nahm an den Jueves de la Bienal der 15. Havanna-Biennale sowie an der am Theoretischen Programm der 14. Havanna-Biennale teil. Zu ihren bisherigen beruflichen Erfahrungen zählen ihre Tätigkeit als Kulturvermittlerin bei der 53. Biennale von Venedig sowie als Dokumentalistin für die Ausstellung Caso de estudio. España. Vanguardia artística y realidad social: 1936–1976 (IVAM, 2018–2019), die die spanische Beteiligung an der 37. Biennale von Venedig untersuchte. Ihre akademische Ausbildung umfasst einen Masterabschluss in Zeitgenössischer Kunstgeschichte und Visueller Kultur an der Universidad Complutense de Madrid sowie einen Bachelorabschluss in Konservierung des kulturellen Erbes an der Università Ca’ Foscari Venezia. Darüber hinaus absolvierte sie Forschungsaufenthalte an der Académie de France à Rome – Villa Médicis, an der Goldsmiths, University of London, an der Universidade Federal de São Paulo sowie an der Universität Havanna.