Forschungsinteressen
• Computergestützte Methoden für das
künstlerische und architektonische Kulturerbe
• Computer Vision und Deep Learning zur
visuellen Klassifikation
• Digitale Darstellung, Vermessung und
Photogrammetrie
• Byzantinische Mosaike und Ornamentsysteme
• Visuelle Wissenssysteme
Vita
Giulia
Flenghi ist Postdoktorandin in der Machine Visual Culture Group. Sie
promovierte im Januar 2026 an der Sapienza Università di Roma im Promotionsprogramm
für Geschichte, Darstellung und Restaurierung der Architektur.
Unter
dem Titel Un ecosistema digitale integrato per lo studio delle decorazioni
musive bizantine entwickelte ihre Dissertation einen interdisziplinären
methodischen Rahmen, der Photogrammetrie, Computer Vision und Knowledge Graphs
für die Analyse, Klassifikation und Visualisierung geometrischer Motive in
byzantinischen Mosaiken verbindet. Mit einem Fokus auf Monumente in Rom und
Ravenna untersuchte das Projekt, wie computergestützte Methoden die Erforschung
ornamentaler Systeme unterstützen können, ohne deren historische und formale
Komplexität zu reduzieren.
Ihre
Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von Kunstgeschichte,
künstlicher Intelligenz, Architekturdarstellung und Digital Humanities. Sie
beschäftigt sich insbesondere mit Bildanalyse, Machine Vision, Mustererkennung
sowie dem Einsatz computergestützter Werkzeuge zur Interpretation von
Kunstwerken, Architektur und Kulturerbe. Ihre aktuelle Forschung untersucht,
wie KI-basierte Methoden die Art und Weise verändern, wie Bilder und visuelle
Artefakte erforscht, klassifiziert und erfahren werden.