Dr. Klaus Werner

Dr. Klaus Werner

Bibliothek, Sacherschließung

Forschungsinteressen

Forschungsprojekt

Antikenschutz nach 1870 am Beispiel der Commissione Archeologica di Roma

Publikationen (OPAC-Recherche)

Vita

Geboren 1963 in Baden-Baden. Studium der Klassischen Archäologie, Klassischen Philologie und Alten Geschichte an den Universitäten Freiburg und Würzburg. Promotion 1993 über polychrome Mosaiken aus Rom. Henkel-Stipendiat an den Vatikanischen Museen 1994–1996 zu im 18. und 19. Jahrhundert aufgedeckten und im zeitgenössischen Stil umgearbeiteten antiken Mosaiken. 1996 im Auftrag der Soprintendenza, ab 1997 bis 1999 als DFG-Stipendiat Archivrecherchen zu Text- und Grafikdokumenten zur Grabungsgeschichte des Palatins vom 16.–19. Jahrhundert.
Von 2000–2001 Dokumentenmanagement im Weboffice der Amministrazione Patrimonio Sede Apostolica. Von 2001–2002 Datenbankmanagement und Durchführung des RFID-Projektes für die Vatikanbibliothek.
Seit 2003 Informationsmanager für Inventar und Digitalisate in den Kapitolinischen Museen und angegliederten Einheiten. Untersuchungen zum Transfer von Antiken aus privaten Sammlungen in öffentlichen Museen von der Renaissance bis ins 18. Jh. sowie zur Geschichte des Schutzes von Kulturgütern vom 16. bis zum 20. Jh. im dualen System von Camera Capitolina und Camera Apostolica, bzw. von städtischer und staatlicher Verwaltung. Verantwortlicher zur Aufarbeitung der unveröffentlichten Unterlagen der sog. Commissione zum Antiken- und Kulturgüterschutz der städtischen Behörden von 1870 bis 1924 sowie der Archive Cerasolis, Rodocanachis and Pietrangelis.
Von 2005 bis 2006 Entwicklung eines Modells für die Verbindung von kulturgeschichtlichen Monumenten und Artifakten in Europa im Rahmen des EU Projektes HyperRecords – Making Museum Records Interoperable.
Von 2007 bis 2010 Untersuchungen zur Mostra archeologica von 1911 anlässlich der 50-Jahr-Feier des Italienischen Staates sowie der Mostra augustea della romanità von 1937 anhand unveröffentlichter Originaldokumente Gatteschis und Gismondis. Entwicklung eines Informationssystems mit NFC Technologie zusammen mit Samsung Italy. Verantwortlicher der Digitalisierung und Interkonnektivität von Archivdokumenten und graphischem Material für die Kapitolinischen Museen, das Museo Civiltà Romana sowie das Antiquarium Comunale. In 2011–2012 Mitarbeit am MPI Projekt DLC zur Ausarbeitung der Anforderungen der beteiligten Bibliotheken an die Digitalisierung. Ausarbeitung eines Datenmodells und der Spezifikation sowie von Export/Konvertierungstools. In 2012 Erstellung einer Plattform zur Präsentation für die vergleichende Kunstgeschichte zur Geschichte der Optik der frühen Moderne (digitalisierte Manuskripte, Transkriptionen, etc.) mit alternativen Visualisierungskonzepten und der Möglichkeit der kollaborativen Annotation.

Organisationseinheit (Abteilung, Gruppe, Einrichtung):

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