Forschungsgruppen

Die spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Wissenschaft war Zeuge zweier aufregender Entwicklungen: erstens wurden neue Mittel zur Übermittlung von Beobachtungen verfügbar, vor allem durch den Buchdruck, und zweitens entstanden neue Instrumente und Techniken zur Beobachtung der Welt. Mit anderen Worten: Die Wissenschaftler dieser Zeit blickten nicht nur in bis dahin unerforschte Winkel des Kosmos, sowohl in der Ferne als auch in der Nähe, sondern sie verfügten auch über neue Medien, mit denen sie das Gesehene darstellen und der Welt darüber berichten konnten. Diese Forschungsgruppe untersucht, wie diese Entwicklungen miteinander interagierten und dadurch eine neue Kultur der Visualisierung von Wissenschaft schufen.
The Lise Meitner Group’s Research Initiatives consider the practical and theoretical repercussions that a specific form of loss poses for the discipline. They bring together scholars, conservators, curators, and artists to explore what those repercussions mean not only for objects but also for our approach to them.
Die Forschungsgruppe Machine Visual Culture untersucht die wechselseitige Beziehung zwischen Künstlicher Intelligenz (KI) und visueller Kultur, mit einem Fokus darauf, wie KI-Systeme sowohl die Geschichten des Sehens prägen als auch von ihnen geprägt werden. Durch die Kombination von digitaler Kunstgeschichte und kritischen KI-Studien erforscht die Gruppe KI nicht nur als technologisches Werkzeug, sondern auch als kulturelles Phänomen mit tiefgreifenden Implikationen für die Geisteswissenschaften.
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