Römische Studien der Bibliotheca Hertziana

Den Auftakt der Römischen Studien der Bibliotheca Hertziana bildete 1983 Andreas Tönnesmanns Dissertation Der Palazzo Gondi in Florenz, ediert bei der Wernerschen Verlagsgesellschaft. In der Schriftenreihe, die diejenige der Römischen Forschungen ergänzt, wurden bis heute zahlreiche herausragende Dissertationen und Tagungsbände herausgegeben. Seit 2002 werden die Römischen Studien von Hirmer in München verlegt. Viele Bände der Reihe wurden mit renommierten Preisen, wie dem Hans-Janssen-Preis, der Otto-Hahn-Medaille u.a. ausgezeichnet. Je nach Inhalt können die Buchformate der Römischen Studien variieren. Dabei geht das herausragende wissenschaftliche Niveau immer auch mit hohen Ansprüchen an die Qualität von Abbildungen, Satz und Druck einher. Über die Aufnahme von Manuskripten in die Reihe entscheidet das Redaktionskomitee. In einem zweiten Schritt werden die Texte einem externen Peer-Review-Verfahren unterzogen.


46. Verkoppelte Räume. Karte und Bildfolge als mediales Dispositiv, hg. v. Ulrike Boskamp, Amrei Buchholz, Annette Kranen u. Tanja Michalsky

308 Seiten, 130 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2020
ISBN: 978-3-7774-3534-3

"Verkoppelte Räume" benennt ein mediales Dispositiv, bei dem zwei Bildmedien systematisch kombiniert vorliegen: eine Karte und eine Folge von Ansichten, die sich auf einen gemeinsamen geographischen Raum beziehen. In verschiedensten historischen Kontexten lassen sich solche medial verkoppelten Räume nachweisen, etwa in Reiseberichten, Architekturtraktaten oder militärischen Lehrmaterialien. Während die Karte den Raum als Kontinuum darstellt, lenken die Ansichten der Bildfolge die Aufmerksamkeit auf einzelne Aspekte. In der Rezeption beider Bildformen zusammen, im Hin- und Herblicken oder -blättern bilden sich zahlreiche räumliche und inhaltliche Bezüge heraus. Dabei werden in unterschiedlichen Funktionszusammenhängen spezifische Räume vorstellbar, Wissen über Räume wird vermittelt und Praktiken im Raum werden angeleitet.

45. Blickwendungen. Architektenreisen nach Italien in Moderne und Gegenwart, hg. v. Kai Kappel u. Erik Wegerhoff
392 Seiten, 160 Abbildungen überw. in Farbe
München: Hirmer Verlag 2019
ISBN: 978-3-7774-3374-5

Warum bloß Italien? Im 20. und frühen 21. Jahrhundert bieten sich andere Länder und Kulturen als weitaus unverbrauchtere Inspirationsräume, Immaginationsarsenale an. Gleichwohl bleibt Italien für reisende Architektinnen und Architekten weiterhin eine Quelle der Inspiration. Allerdings in einem anderen Kontext, in einer größeren Zersplitterung der Ursachen und entsprechend auch der Erfahrungen und des Nachhalls. Verstärkt in den Blick gerät das Italien abseits gewohnter Routen und damit das Nicht-Selbstverständliche. Architekten und Architekturhistoriker umreißen in diesem Band das Phänomen der modernen, postmodernen und gegenwärtigen Italienreise. Sie zeichnen dabei ein vielfältiges, widersprüchliches und unerwartetes Bild eines Landes wie auch des Architekturgeschehens dieser Zeit.


44. Tatjana Bartsch, Maarten van Heemskerck. Römische Studien zwischen Sachlichkeit und Imagination
620 Seiten, 400 Abbildungen überw. in Farbe
München: Hirmer Verlag 2019
ISBN: 978-3-7774-3294-6

Nur wenige Künstler der Renaissance haben ihre Romreise so ausführlich dokumentiert wie der Holländer Maarten van Heemskerck, der zwischen 1532 und 1537 vorrangig Relikte antiker Skulptur, Ruinen sowie die römische Stadtlandschaft studierte. Über zweihundert Zeichnungen und drei Gemälde sind aus diesen Jahren erhalten und werden mit über dreißig gezeichneten Kopien in dem vollständig farbig illustrierten Katalog erstmals zusammengeführt. Wie begründet sich das Interesse des reisenden Künstlers an Rom und der Antike? Was prägt die Auswahl und Vielfalt seiner Studienobjekte, seine variierenden kreativen Darstellungsmodi? In welchen lokalen und sozialen Kontexten agierte er? Die Autorin untersucht diese und weitere Fragestellungen und bietet eine umfassende Analyse des Materials einschließlich einer Teilrekonstruktion des ehemaligen Zeichnungsbuches Van Heemskercks. Die Darlegung der wechselnden Funktionen und der weiteren Überlieferungsgeschichte der Zeichnungen vervollständigt die Untersuchung. Besonderes Augenmerk gilt der von der Forschung bislang kaum gewürdigten außerordentlichen künstlerischen Qualität der römischen Studien, die zwischen sachlicher Präzision im Detail und bildkompositorischer Imagination oszillieren.


43. Stil als (geistiges) Eigentum, hg. v. Julian Blunk und Tanja Michalsky
300 Seiten, 83 Abbildungen überw. in Farbe
München: Hirmer Verlag 2018
ISBN: 978-3-7774-3263-2, € 49,80

Mit der Vorstellung vom Stil als Eigentum verbindet sich die Hoffnung, Exklusivitätsrechte auf ererbte, erlernte, gekaufte, geborgte, geschenkte oder auch gestohlene Epochen-, National- oder Individualstile geltend machen zu können. Da sich der stets unscharfe und relationale Stilbegriff gleichwohl nur bedingt juristisch einhegen lässt, ist das Recht auf den Stil vor allem in historiografischen, ethischen oder ideologischen Diskursen ausgefochten worden. Ihnen widmet sich der vorliegende Band.

Mit Beiträgen von: Julian Blunk, Jan von Brevern, Gabriella Cianciolo Cosentino, Joseph Imorde, Ingo Herklotz, Bruno Klein, Karlheinz Lüdeking, Diego Mantoan, Marco Musillo, Grischka Petri, Antonia Putzger, Reinold Schmücker, Claudia Sedlarz, Peter Seiler, Änne Söll und Giovanna Targia.


42. Cordula Mauß, Weihwasserbecken des 15. und 16. Jahrhunderts in Italien. Gestaltung, Funktion, Bedeutung
328 Seiten, 417 Abbildungen s/w
München: Hirmer Verlag 2018
ISBN: 978-3-7774-3053-9, € 98,00

Im Laufe der Renaissance etabliert sich das Weihwasserbecken im italienischen Sakralraum und gehört fortan zu den unverzichtbaren Ausstattungsgegenständen. Der vorliegende Band widmet sich dieser bisher kaum untersuchten, zwischen Skulptur, Bauplastik und Ausstattungskunst oszillierenden Gattung und untersucht diese erstmals unter Berücksichtigung interdisziplinärer Fragestellungen. Zentral ist dabei die Relevanz des Weihwasserbeckens für die Erforschung von Sakralraumausstattungen, Kulturtransfers, Memorial- und Repräsentationskonzepten sowie neuzeitlicher religiöser Praxis vor und nach dem Tridentinum.


41. Cornelia Berger-Dittscheid, Fossanova. Architektur und Geschichte des ältesten Zisterzienserklosters in Mittelitalien
Ca. 568 Seiten, ca. 640 Abbildungen überw. s/w
München: Hirmer Verlag 2018
ISBN: 978-3-7774-3052-2, € 135,00

Als erster gotischer Bau auf italienischem Boden hat die Zisterzienserkirche von Fossanova für die Architektur in Mittel- und Süditalien Maßstäbe gesetzt. Das Kloster gehörte zu den bedeutendsten Zisterzienserabteien im Kirchenstaat. Ein differenzierter Blick auf die Architektur und Bauskulptur lässt den kontinuierlichen Formentransfer von Frankreich nach Latium, aber auch die Auseinandersetzung mit der Baukunst der Region und des benachbarten Königreichs Sizilien in einem neuen Licht erscheinen. Die Baugeschichte von Kirche und Kloster werden umfassend geklärt, ferner werden neue Erkenntnisse zur Klostergeschichte, zum Vorgängerkloster, zur Ausmalung und Ausstattung der Kirche sowie zu den Klausurgebäuden vorgestellt.


40. Vivace con espressione. Gefühl, Charakter, Temperament in der italienischen Kunst. Kunsthistorische Studien zu Ehren von Sybille Ebert-Schifferer, hg. v. Marieke von Bernstorff, Susanne Kubersky u. Maurizia Cicconi
328 Seiten, 195 Abbildungen überw. in Farbe
München: Hirmer Verlag 2018
ISBN: 978-3-7774-3048-5, € 68,00

Mit Beiträgen von: Oskar Bätschmann, Andreas Beyer, Dieter Blume, Horst Bredekamp, Damian Dombrowski, Kristina Herrmann Fiore, Julian Kliemann, Silke Leopold, Stefania Macioce, Golo Maurer, Giovanna Perini Folesani, Joachim Poeschke, Steffi Roettgen, Samuel Vitali, Moritz Woelk, Frank Zöllner und Alessandro Zuccari.


39. Neela Struck, Römische Bauprojekte im Bild. Studien zur medialen Vermittlung der Bautätigkeit Papst Pauls V. Borghese (1605-1621)
310 Seiten, 250 Abbildungen in Farbe und s/w
München: Hirmer Verlag 2017
ISBN: 978-3-7774-2834-5, € 120,00

Papst Paul V. gehört zu den bedeutendsten frühneuzeitlichen Bauherren der Stadt Rom. Seine fieberhafte Bautätigkeit wird von einer nicht minder produktiven Bildpropaganda begleitet, die hier erstmals zusammengeführt und in ihrer medialen Vielfalt veranschaulicht wird. Dabei verortet die Studie die Inszenierung des päpstlichen Architekturmäzens im spezifisch römischen Kontext der Konfessionalisierung.


38. Claire Guinomet, Das italienische Sakramentstabernakel im 16. Jahrhundert. Tempietto-Architekturen en miniature zur Aufbewahrung der Eucharistie
240 Seiten, 199 Abbildungen in Farbe und s/w
München: Hirmer Verlag 2017
ISBN: 978-3-7774-2599-3, € 88,00

Als Reaktion auf die Reformation wurde das italienische Sakramentstabernakel besonders prunkvoll im Kirchenraum inszeniert. Zahlreiche namhafte Künstler widmeten sich dieser gestalterischen Aufgabe und schufen prächtige Kleinarchitekturen, die monumentale Ausmaße annehmen konnten und in komplexen formalen und inhaltlichen Bezügen zum Kirchenraum standen. Die Studie erforscht erstmals ihre Entstehung und Verbreitung, Gestaltung und Symbolik im 16. und frühen 17. Jahrhundert.


37. Torsten Tjarks, Das Architekturdetail bei Borromini. Form, Variation und Ordnung
432 Seiten mit insgesamt 498 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2015
ISBN: 978-3-7774-2504-7, € 135,00

Neuartige Architekturdetails, die den klassischen Formenkanon der Säulenordnungen auf subtile Weise abwandeln, sind ein integraler Bestandteil der Werke Francesco Borrominis (1599–1667). Er setzte sie gezielt ein, um seine unkonventionellen Architekturen auch in dieser Hinsicht mit ungewohnten Qualitäten auszustatten, formal-ästhetisch wie inhaltlich-ikonologisch. Bereits die Zeitgenossen registrierten es als ein auffälliges Merkmal der Architektur Borrominis, dass er zu jedem Bau einen eigenen Apparat von Einzelformen erfand und sich dabei – vermeintlich – radikal von den Modellen der Antike und Renaissance löste. Die Untersuchung betrachtet exemplarische Bauten Borrominis, insbesondere seiner ersten Schaffensphase, und ermöglicht nicht zuletzt durch eingehende Analysen seiner Handzeichnungen neue Einblicke in Gestaltungsabsichten und -methoden des Architekten, sein Verhältnis zur Antike, zu Vorbildern wie Michelangelo sowie zur Architekturtheorie.


36. Johanna Beate Lohff, Malerei auf Stein. Antonio Tempestas Bilder auf Stein im Kontext der Kunst- und Naturtheorie seiner Zeit
288 Seiten, 121 Abbildungen, davon 76 in Farbe
München: Hirmer 2015
ISBN: 978-3-7774-2509-2, € 88,00

Antonio Tempesta (um 1555–1630) gilt als einer der führenden Vertreter der Malerei auf Stein. Das natürliche Erscheinungsbild des Trägermaterials berücksichtigend, schuf er Malereien, bei denen Natur und Kunst sich gegenseitig ergänzen und in eine ästhetische Einheit überführt werden. Der Band behandelt erstmals Tempestas Arbeiten auf Stein unter Berücksichtigung theologischer und mineralogischer Schriften des 16. und 17. Jahrhunderts und stellt sie in den Kontext der zeitgenössischen Sammlungs- und Wissenschaftsgeschichte.


35. Nadja Horsch, Ad astra gradus. Scala Santa und Sancta Sanctorum in Rom unter Sixtus V. (1585–1590)
384 Seiten mit 20 Tafeln in Farbe, 54 Tafeln s/w mit insgesamt 231 Abbildungen (72 Abbildungen in Farbe, 159 s/w)
München: Hirmer Verlag 2014
ISBN: 978-3-7774-8071-8, € 112,00

Mit der Zusammenführung der Scala Santa, der als Reliquie verehrten Treppe des Pilatuspalastes in Jerusalem, und der Reliquienkapelle Sancta Sanctorum entstand unter Sixtus V. am Lateran ein einzigartiges Heiligtum. Die komplexe Gesamtdeutung des Baus von Domenico Fontana und seines typologischen Freskenprogramms umfasst neben der Analyse ikonografischer Traditionen auch Aspekte zeitgenössischer Verehrungspraxis und päpstlicher Selbstdarstellung.


34. Jens Niebaum, Der kirchliche Zentralbau der Renaissance in Italien. Studien zur Karriere eines Baugedankens im Quattro- und frühen Cinquecento
656 Seiten, 470 Abbildungen s/w
München: Hirmer Verlag 2016
ISBN: 978-3-7774-8061-9, € 140,00 (2 Bände)

Zentralbauten, d.h. Kirchen über dem Grundriss eines Kreises, eines Vier- oder Mehrecks, eines griechischen Kreuzes o.ä., gehören für die Renaissanceforschung seit Jacob Burckhardt zu den wichtigsten Paradigmen der Architektur dieser Epoche. Die vorliegende Studie untersucht die Gründe für die außerordentliche Beliebtheit dieses Baugedankens sowie die Mechanismen seiner Konjunktur in architektonischer Praxis und Theorie und fragt überdies nach den Kategorien architektonischer Typenbildung des 15. und 16. Jahrhunderts in Italien. Zwar wird deutlich, dass von einem konsistenten Zentralbau-Ideal der Epoche nicht die Rede sein kann, doch bilden sich übergeordnete Kriterien der zeitgenössischen Architektur heraus, die die Verbreitung zentrierter Bautypen nachdrücklich bestimmt haben. Zentralbauten, d.h. Kirchen über dem Grundriss eines Kreises, eines Vier- oder Mehrecks, eines griechischen Kreuzes o.ä., gehören für die Renaissanceforschung seit Jacob Burckhardt zu den wichtigsten Paradigmen der Architektur dieser Epoche. Die vorliegende Studie untersucht die Gründe für die außerordentliche Beliebtheit dieses Baugedankens sowie die Mechanismen seiner Konjunktur in architektonischer Praxis und Theorie und fragt überdies nach den Kategorien architektonischer Typenbildung des 15. und 16. Jahrhunderts in Italien. Zwar wird deutlich, dass von einem konsistenten Zentralbau-Ideal der Epoche nicht die Rede sein kann, doch bilden sich übergeordnete Kriterien der zeitgenössischen Architektur heraus, die die Verbreitung zentrierter Bautypen nachdrücklich bestimmt haben.


33. Michael Schmitz, Pietro Cavallini in Santa Cecilia in Trastevere. Ein Beitrag zur römischen Malerei des Due- und Trecento
436 Seiten mit 48 Tafeln in Farbe, 1 Falttafel in Farbe, 60 Tafeln s/w mit 230 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2013
ISBN: 978-3-7774-8051-0, € 135,00

Cavallini gehört neben Giotto zu den Wegbereitern der Renaissancemalerei und ist der wichtigste Protagonist der römischen Schule, die zwischen 1275 und 1305 eine überregional folgenreiche Kunstproduktion hervorgebracht hat. Dazu zählen als Meisterwerk ersten Ranges die um 1300 geschaffenen Fresken in Santa Cecilia in Trastevere, die hier erstmals wissenschaftlich fundiert untersucht werden, mit neuen Erkenntnissen zur Datierung, zur Identifizierung des Auftraggebers sowie zur Rekonstruktion des Bildprogrammes mittels einer Bauaufnahme und der Auswertung historischer Quellen. Zudem werden die gattungsübergreifenden künstlerischen Vorbilder herausgearbeitet, Händescheidungen vorgenommen sowie der Werkstattbetrieb und die revolutionäre Ausführungstechnik analysiert.


32. Ein privilegiertes Medium und die Bildkulturen Europas. Deutsche, französische und niederländische Kupferstecher und Graphikverleger in Rom von 1590 bis 1630, hg. v. Eckhard Leuschner
344 Seiten, 300 Abbildungen s/w, 16 Farbtafeln
München: Hirmer Verlag 2012
ISBN: 978-3-7774-4801-5, € 98,00

Anhand des Verhältnisses der aus Nordeuropa zugereisten und der einheimischen Künstler und Kunsthändler wird das faszinierende Spektrum der Bildproduktion in Rom zwischen 1590 und dem Beginn des Hochbarocks untersucht. Mit medienspezifischem Ansatz, nämlich von der Druckgrafik ausgehend, werden die kreativen Energien untersucht, durch welche die Stadt in jenen Jahren zum Zentrum und Labor der internationalen Kunstentwicklung wurde. Durch die Analyse der römischen Tätigkeit von Künstlern wie Hendrick Goltzius, Philippe Thomassin, Jacques Callot, Matthäus Greuter und Claude Mellan sowie durch zahlreiche Neuentdeckungen und eine umfangreiche Bebilderung ist dieses Buch ein unverzichtbares Referenz- und Übersichtswerk zur Kunstgeschichte und zum europäischen Kulturtransfer in der Frühen Neuzeit.

Mit Beiträgen von: Peter Jonathan Bell, Suzanne Boorsch, Peter Fuhring, Maria Barbara Guerrieri Borsoi, Sophie Harent, Huigen Leeflang, Eckhard Leuschner, Stéphane Loire, Jörg Martin Merz, Véronique Meyer, Valeria Pagani, Louise Rice, Philippe Rouillard, Christian Seifert, Lothar Sickel und Léna Widerkehr.


31. Annette HojerFrancesco Solimena. Malerfürst und Unternehmer
Ca. 200 Seiten, 100 Abbildungen s/w, 16 Farbtafeln
München: Hirmer Verlag 2011
ISBN: 978-3-7774-4301-0, € 85,00 

Francesco Solimena zählt zu den bedeutendsten Malern des Spätbarocks in Europa. Die Studie widmet sich den Gründen seines Erfolgs: Ausgewählte Hauptwerke werden erstmals umfassend analysiert und die Geschäftsstrategien untersucht, die seine einzigartige Position auf dem zeitgenössischen Kunstmarkt begründeten. Die erste deutschsprachige Publikation zu Francesco Solimena (1657–1747) stellt den europaweiten Erfolg des neapolitanischen Barockmalers in den Mittelpunkt. Ausgehend von Hauptwerken aus der Zeit zwischen 1707 und 1734 wird seine Künstlerkarriere unter besonderer Berücksichtigung der Rezeptions- und Patronageforschung beleuchtet.


30. Samuel Vitali, Romulus in Bologna. Die Fresken der Caracci im Palazzo Magnani.
344 Seiten, 216 Abbildungen s/w, 16 Farbtafeln
München: Hirmer Verlag 2011
ISBN: 978-3-7774-4291-4, € 98,00

Der gemalte Fries mit Szenen aus dem römischen Gründungsmythos, mit dem Ludovico, Agostino und Annibale Carracci um 1590–1592 den Palast des Bologneser Senators Lorenzo Magnani schmückten, stellt das Hauptwerk der drei Bologneser Künstler in ihrer Heimatstadt und zugleich den Auftakt der barocken Wandmalerei dar. Der Band bietet die erste umfassende Untersuchung zum Magnani-Fries. Dank gründlicher Archivstudien kann ein präziseres Bild des Auftraggebers gezeichnet und damit der historische Kontext des Werks beleuchtet werden, dessen ausgeprägt römisches Thema als Reverenz an den Papst zu deuten ist. Im Zentrum der Untersuchung stehen zudem die Analyse des Dekorationssystems sowie der Bilderzählung, insbesondere der von der Emblemliteratur geprägten Bezüge zwischen Text und Bild.


29. Europäische Galeriebauten. Galleries in a Comparative European Perspective (1400–1800), hg. v. Christina Strunck u. Elisabeth Kieven
436 Seiten, 314 Abbildungen, davon 16 Farbtafeln
München: Hirmer Verlag 2010
ISBN: 978-3-7774-3551-0, € 130,00

21 Beiträge namhafter Experten behandeln die Genese des Raumtyps der Galerie und dessen Funktionen ebenso wie literarische und bildliche Galeriedarstellungen. Anhand von Beispielen aus ganz Europa aus dem Zeitraum 1400 bis 1800 werden nationale Bau- und Ausstattungstraditionen sowie deren Wechselwirkungen aufgezeigt.

Mit Beiträgen von: Barbara von Barghahn, Lisa Beaven, Christoph Luitpold Frommel, Sabine Frommel, Barbara Gaehtgens, Jean Guillaume, Krista de Jonge, Thomas Kirchner, Katharina Krause, Eva-Bettina Krems, David Ryley Marshall, Angela Mayer-Deutsch, Martin Olin, Christina Riebesell, Myra Nan Rosenfeld, Gérard Sabatier, Ulrike Seeger, Christina Strunck, David Watkin und Hendrik Ziegler.


28. Marieke von Bernstorff, Agent und Maler als Akteure im Kunstbetrieb des frühen 17. Jahrhunderts. Giovan Battista Crescenzi und Bartolomeo Cavarozzi.
218 Seiten, 106 Abbildungen, davon 25 in Farbe
München: Hirmer Verlag 2010
ISBN: 978-3-7774-2641-9, € 85,00

Die Studie rekonstruiert die Zusammenarbeit des römischen Patriziers Giovan Battista Crescenzi mit dem Maler Bartolomeo Cavarozzi und diskutiert künstlerische und gesellschaftliche Wandlungsprozesse des frühen 17. Jahrhunderts. Kulturhistorische und kunsttheoretische Fragestellungen begleiten die Analyse und liefern Einblicke in die Funktionsweise des frühneuzeitlichen Kunstbetriebs. Wie wenige seiner Zeit verstand es Crescenzi, die Potentiale des im Umbruch befindlichen Kunstsystems aufzugreifen und individuell zu nutzen. Unter den in Rom und Madrid agierenden Mäzenaten fiel er nicht so sehr durch seine Sammelleidenschaft als vielmehr durch seine künstlerische Ausbildung auf und nahm so eine wichtige Rolle als Mediator zwischen Malern und Auftraggebern ein. Crescenzi garantierte nicht nur für die Qualität der von ihm betreuten Auftragsarbeiten, sondern vermittelte auch Gemälde ihm verbundener Maler an Sammler in ganz Europa. Cavarozzi konnte sich so den Anforderungen eines sich zunehmend liberalisierenden Bildermarktes stellen, ohne auf das hergebrachte Patronageverhältnis verzichten zu müssen. Die Analyse ausgewählter Werke Cavarozzis zeigt, dass sich das Spezifische der künstlerischen Arbeitsweise des Malers durch die Bindung an Crescenzi konstituiert.

Ausgezeichnet mit dem Hans-Janssen-Preis 2010 der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.


27. Regina Deckers, Die Testa Velata in der Barockplastik. Zur Bedeutung von Schleier und Verhüllung zwischen Trauer, Allegorie und Sinnlichkeit.
400 Seiten,188 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2010
ISBN: 978-3-7774-2471-2, € 85,00

Die Verschleierung des menschlichen Hauptes bis über das Gesicht bildet ein auffallendes Phänomen der Barockplastik, das hier in verschiedenen Facetten seiner Geschichte und Bedeutung sowie im Hinblick auf seine Verbreitung in Europa vorgestellt wird. Die Verhüllung von Gesicht und Gestalt ist in Brauchtum und bildender Kunst als Zeichen der Sittsamkeit und der Trauer bekannt. Der Schleier wurde aber sinnbildlich auch in der barocken Bildsprache der Allegorie eingesetzt. Neben diesen inhaltlichen Aspekten widmet sich die vorliegende Studie insbesondere der bildhauerisch virtuosen Darstellungsweise von Schleier und Verhüllung in der Plastik des 17. und 18. Jahrhunderts und dem künstlerischen Spiel mit der Phantasie des Betrachters.

Ausgezeichnet mit dem Förderpreis des "Kreises der Freunde des Seminars für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf".


26. Ordnung und Wandel in der römischen Architektur der Frühen Neuzeit. Kunsthistorische Studien zu Ehren von Christof Thoenes, hg. v. Hermann Schlimme u. Lothar Sickel
254 Seiten, 197 Abbildungen, davon 12 Farbtafeln
München: Hirmer Verlag 2011
ISBN: 978-3-7774-2301-2, € 90,00

Die Bibliotheca Hertziana hat Christof Thoenes im Dezember 2008 zu seinem 80. Geburtstag mit einem Festvortrag und einem Studientag für seine ausgezeichneten Forschungsleistungen geehrt.

Mit Beiträgen von: Horst Bredekamp, Alessandro Brodini, Sybille Ebert-Schifferer, Philine Helas, Jens Niebaum, Martin Raspe, Johannes Röll, Georg Schelbert, Hermann Schlimme, Lothar Sickel und Vitale Zanchettin.


25. Joachim von Sandrart. Ein europäischer Künstler und Theoretiker zwischen Italien und Deutschland, hg. v. Sybille Ebert-Schifferer u. Cecilia Mazzetti di Pietralata.
280 Seiten, 240 Abbildungen, davon 31 Farbtafeln
München: Hirmer Verlag 2009
ISBN: 978-3-7774-2291-6, € 85,00

Akten des Internationalen Kolloquiums im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Rom und der Norden Wege und Formen des künstlerischen Austauschs". Der Band versammelt Beiträge der internationalen Tagung "Joachim von Sandrart zum 400. Geburtstag: ein europäischer Künstler und Theoretiker zwischen Italien und Deutschland", die am 3. und 4. April 2006 in der Bibliotheca Hertziana stattfand. Die Aufsätze beleuchten die unterschiedlichen Aspekte der Aktivität Joachim von Sandrarts und unterstreichen die europäische Bedeutung dieses Malers, Kunsttheoretikers und Historiographen des 17. Jahrhunderts. Im Tafelteil sind zahlreiche Gemälde Sandrarts erstmals in Farbe publiziert.

Mit Beiträgen von: Silvia Danesi Squarzina, Sybille Ebert-Schifferer, Sabine Frommel, Doris Gerstl, Michèle-Caroline Heck, Brigitte Kuhn-Forte, Cecilia Mazzetti di Pietralata, Esther Meier, Susanne Meurer, Norbert Middelkoop, John Roger Paas, Anna Schreurs, Lucia Simonato, Andreas Tacke und Matthias Winner.


24. Manfred Luchterhandt, Die Kathedrale von Parma. Architektur und Skulptur im Zeitalter von Reichskirche und Kommunebildung.
608 Seiten, 483 Abbildungen, 100 neue Pläne und Grafiken
München: Hirmer Verlag 2009
ISBN: 978-3-7774-7005-4, € 140,00

Als einer der bedeutendsten und umstrittensten Kirchenbauten Italiens ist die romanische Kathedrale von Parma in die Handbücher eingegangen. Anhand von neuen Vermessungen, Bauuntersuchungen und Archivstudien rekonstruiert die Studie ihre ungewöhnliche Entstehungsgeschichte vor und nach der Erdbebenzerstörung von 1117, das stadt- und kirchenpolitische Umfeld in den Personengeflechten der kaiserlichen Hofkapelle wie der oberitalienischen Reformbewegung um 1100 und wirft neues Licht auf die damaligen Wege des Kultur- und Künstlertransfers. Zudem geht der Band auf den Werkstattbetrieb, das Spolienwesen, ikonographische Planungsprozesse und die Interessengegensätze in der Bauplanung ein, durch die der Dombau unabhängig von den etablierten Architekturtraditionen Italiens sein individuelles Profil erhielt.

Ausgezeichnet mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft (1998).


23. Adam Elsheimer in Rom. Werk – Kontext – Wirkung, hg. v. Andreas Thielemann u. Stefan Gronert
256 Seiten,183 Abbildungen,16 Farbtafeln mit 24 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2008
ISBN: 978-3-7774-4255-6, € 80,00

Mit seinen kunstvollen und detailreichen Bildern öffnete Adam Elsheimer den Zeitgenossen die Augen und wies der Naturdarstellung neue Wege. Zehn in diesem Band publizierte Aufsätze entfalten ein methodisch und thematisch weit gefächertes Panorama seines Schaffens und seines künstlerischen Umfelds in Rom. Es werden Elsheimers Auseinandersetzung mit künstlerischen Traditionen, seine Vernetzung in der römischen Szene und seine Kontakte mit der Naturwissenschaft, sowie die Rezeptionswege seiner Kunst thematisiert.

Mit Beiträgen von: Stefan Gronert, Rüdiger Klessmann, Mirjam Neumeister, Louisa Wood Ruby, Anna Schreurs, Christian Tico Seifert, Nina Eugenia Serebrennikov, Andreas Thielemann und Arnold Alexander Witte.


22. Ralph-Miklas Dobler, Die Juristenkapellen Rivaldi, Cerri und Antamoro. Form, Funktion und Intention römischer Familienkapellen im Sei- und Settecento.
254 Seiten, 89 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2009
ISBN: 978-3-7774-3775-0, € 85,00

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand dreier unter verwandten Voraussetzungen entstandener Familienkapellen die Spannweite und die verschiedenen Facetten des traditionsreichen und für die Kunstgeschichte Italiens hochbedeutenden Phänomens. Familienkapellen dienten nicht nur als Grablegen und damit dem Totengedenken, sondern hatten auch innerhalb der Glaubenslehre verschiedene Funktionen. Die Stiftung einer Kapelle und ihr materieller und liturgischer Unterhalt galten als Wohltätigkeit und somit als eine Form irdischer Sühne. Mit der Errichtung und der Ausgestaltung ließen sich zugleich das Prestige der Familie und ihr gesellschaftlicher Status in der öffentlichen Wahrnehmung beeinflussen. Entsprechend waren Grabkapellen in mehrfachem Sinn geeignete Orte zur Entfaltung von Mäzenatentum und Repräsentation.


21. 'Un regista del gran teatro del barocco'. Johann Paul Schor und die internationale Sprache des Barock, hg. v. Christina Strunck
280 Seiten, 215 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2008
ISBN: 978-3-7774-3515-2, € 29,90

Der aus Innsbruck stammende Johann Paul Schor (1615–1674), der sich als höchst kreativer und eigenständiger Mitarbeiter Gianlorenzo Berninis und Pietro da Cortonas in Rom einen Namen machte, begeisterte seine Zeitgenossen als Schöpfer monumentaler Freskomalereien, als begnadeter Zeichner, Entwerfer außergewöhnlicher Kunstgegenstände und Meister der barocken Festkultur. Die Buchpublikation widmet sich dem äußerst vielseitigen Künstler und seiner Familie, die an der europaweiten Verbreitung des römischen Barockstils maßgeblich beteiligt war.

Mit Beiträgen von: Alba Cappellieri, Sabina De Cavi, Silvia Carola Dobler, Jorge Fernández-Santos Ortiz-Iribas, Giulia Fusconi, Klaus Güthlein, Markus Neuwirth, Christina Strunck, Stefanie Walker und Gerhard Wiedmann.


20. Christina Strunck, Berninis unbekanntes Meisterwerk. Die Galleria Colonna in Rom und die Kunstpatronage des römischen Uradels.
622 Seiten,156 Abbildungen im Text, davon 16 Farbtafeln mit 20 Abbildungen, 45 Tafeln mit 195 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2007
ISBN: 10-3-7774-3305-5, € 150,00

Die Galleria Colonna in Rom und die Kunstpatronage des römischen Uradels sind trotz ihrer zentralen Stellung in der barocken Kunst noch nie Gegenstand einer Analyse gewesen. Auf der Grundlage bedeutender Dokumentenfunde wird die gesamte Bau- und Ausstattungsgeschichte des römischen Palazzo Colonna rekonstruiert und die Kunstpatronage der "ersten Familie Roms" in ihrem sozialen und politischen Kontext betrachtet.
Das komplexe Bildprogramm wird interpretiert und in seinem soziopolitischen Kontext betrachtet, so dass gezeigt werden kann, mit welchen Strategien die Colonna ihren Anspruch bekräftigten, die erste Adelsfamilie Roms zu sein. Mit diesem Werk liegt die erste umfassende Studie zum Kunstpatronat des römischen Uradels vor. Ein über hundertseitiger Dokumentenanhang, der eine Fülle überraschender Einblicke in die römische Kunst- und Sozialgeschichte gewährt, rundet den Band ab.

Ausgezeichnet mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft.


19. Hannes Roser, St. Peter in Rom im 15. Jahrhundert. Studien zu Architektur und skulpturaler Ausstattung.
296 Seiten, 218 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2005
ISBN: 3-7774-2405-6, € 80,00

Die Peterskirche in Rom im 15. Jahrhundert wurde in der Forschung bislang nur unvollständig wahrgenommen. So konnte der Eindruck entstehen, die Basilika sei um 1500 baufällig und mit Ausstattungsstücken überfüllt gewesen. In dem vorliegenden Band widerlegt Roser diese Annahme und zeigt auf, dass umfangreiche Arbeiten für eine Restaurierung und Neuausstattung der altehrwürdigen Kirche sorgten. Neben den Päpsten, die für die Basilika sorgten, sowie ihren Gefolgsleuten, welche den päpstlichen Gönnern nach ihrem Tod Grabmäler errichteten, sind auch vereinzelte Beiträge zur Renovierung und Ausstattung von St. Peter zu verzeichnen, deren Auftraggeber als vom Papst unabhängige Persönlichkeiten auftraten. Auch einige Kardinäle leisteten mit ihren Stiftungen einen zusätzlichen Beitrag zur Erneuerung der Basilika. Andere strebten dagegen primär nach einer Verbindung ihres Namens mit Heiligtümern, um einer durchaus ökonomisch kalkulierten Jenseitsfürsorge Rechnung zu tragen. Die Erneuerung der Konstantinsbasilika sowie zahlreiche Restaurierungs-, Bau- und Ausstattungsprojekte in den Pontifikaten Martins V. und seiner Nachfolger belegen die Etablierung des Papsttums in Mittel- und Westeuropa zur abermals anerkannten Institution.


18. Rhoda Eitel-Porter, Der Zeichner und Maler Cesare Nebbia 1536–1614.
344 Seiten mit 200 Abbildungen auf 98 Tafeln
München: Hirmer Verlag 2009
ISBN: 3-7774-9970-3, € 90,00

Dieses Werk widmet sich dem aus Orvieto stammenden Maler und Zeichner, Cesare Nebbia, der zu den einflussreichsten Vertretern des römischen Spätmanierismus gehört. Er war in der zweiten Hälfte des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts maßgeblich an wichtigen Aufträgen in Rom und Orvieto beteiligt. Das Buch besteht zunächst aus einer Würdigung des gesamten zeichnerischen Œuvres, welches chronologisch im Zusammenhang mit den gemalten Werken des Künstlers betrachtet wird. Dabei fällt auch Licht auf das Auftragswesen der Zeit und auf die Zusammenarbeit namhafter Künstler in den päpstlichen Werkstätten. Angeschlossen ist ein catalogue raisonné aller bekannten Zeichnungen Nebbias.


*17. Ulrich Pfisterer, Donatello und die Entdeckung der Stile 1430–1445.
658 Seiten, 154 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2002


*16. Hans Ulrich Kessler, Pietro Bernini (1562–1629).
496 Seiten, 218 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2005.

Pietro Bernini, der Vater und langjährige Meister des bedeutenden Barockbildhauers Gian Lorenzo, erfährt in der vorliegenden Monographie erstmals eine kritische Würdigung. Der Florentiner Bildhauer Pietro Bernini (15621629) ist durch den Ruhm seines unvergleichlich bekannteren Sohnes, Gian Lorenzo, nahezu vollkommen in Vergessenheit geraten. Mit eigens für diese Publikation angefertigten Fotos vieler bislang vernachlässigter Bildwerke wird ein Künstler der Übergangszeit zwischen Manierismus und Frühbarock vorgestellt, der einen bedeutenden Anteil an der Entwicklung der römischen Plastik um 1600 hatte. Pietro Bernini, der Vater und langjährige Meister des bedeutenden Barockbildhauers Gian Lorenzo, erfährt in der vorliegenden Monographie erstmals eine kritische Würdigung. Der Florentiner Bildhauer Pietro Bernini (15621629) ist durch den Ruhm seines unvergleichlich bekannteren Sohnes, Gian Lorenzo, nahezu vollkommen in Vergessenheit geraten. Mit eigens für diese Publikation angefertigten Fotos vieler bislang vernachlässigter Bildwerke wird ein Künstler der Übergangszeit zwischen Manierismus und Frühbarock vorgestellt, der einen bedeutenden Anteil an der Entwicklung der römischen Plastik um 1600 hatte.


15. Doreen Tesche, Ernst Steinmann und die Gründungsgeschichte der Bibliotheca Hertziana in Rom.
307 Seiten, 98 Abbildungen
München: Hirmer Verlag 2002
ISBN: 3-7774-9020-2, € 60,00


14. Nicole Riegel, Santa Maria presso San Celso in Mailand. Der Kirchenbau und seine Innendekoration 1430–1563.
448 Seiten, 208 Abbildungen
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1998
ISBN: 3-88462-146-7, € 79,20

Ausgezeichnet mit dem Hans-Janssen-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1998.


13. Kai Kappel, San Nicola in Bari und seine architektonische Nachfolge. Ein Bautypus des 11.–17. Jahrhunderts in Unteritalien und Dalmatien.
400 Seiten, 471 Abbildungen
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1996
ISBN: 3-88462-129-7, € 111,40


12. Lorenz Enderlein, Die Grablegen des Hauses Anjou in Unteritalien: Totenkult und Monumente 1266–1343.
258 Seiten, 155 Abbildungen
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1997
ISBN: 3-88462-128-9, € 48,55


11. Katrin Kalveram, Die Antikensammlung des Kardinals Scipione Borghese.
287 Seiten, 139 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1995
ISBN: 3-88462-116-5, € 63,90


10. Johannes Röll, Giovanni Dalmata.
190 Seiten,175 Abbildungen
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1994
ISBN: 3-88462-108-4, € 50,10


9. Andreas Lepik, Das Architekturmodell in Italien 1353–1500.
180 Seiten, 40 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1994.
ISBN: 3-88462-104-1, € 60,30


8. Helmtrud Köhren-Jansen, Giottos Navicella. Bildtradition, Deutung, Rezeptionsgeschichte.
325 Seiten,88 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1993.
ISBN: 3-88462-103-3, € 63,90


7. Kaspar Zollikofer, Berninis Grabmal für Alexander VII. Fiktion und Repräsentation.
141 Seiten, 62 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1994.
ISBN: 3-88462-102-5, € 50,10


6. Christoph Jobst, Die Planungen Antonios da Sangallo des Jüngeren für die Kirche S. Maria di Loreto in Rom.
173 Seiten, 113 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1992.
ISBN: 3-88462-086-X, € 48,55


5. Gerda S. Panofsky, Michelangelos "Christus" und sein römischer Auftraggeber.
301 Seiten, 57 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1991.
ISBN: 3-88462-072-X, € 50,10


4. Christiane Denker Nesselrath, Die Säulenordnungen bei Bramante.
151 Seiten, 221 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1990.
ISBN: 3-88462-071-1, € 50,10


3. Michaela J. Marek, Ekphrasis und Herrscherallegorie. Antike Bildbeschreibungen im Werk Tizians und Leonardos.
166 Seiten, 90 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1985.
ISBN: 3-88462-025-5, € 50,10


2. Anna Elisabeth Werdehausen, Bramante und das Kloster S. Ambrogio in Mailand.
170 Seiten, 166 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1990.
ISBN: 3-88462-078-9, € 50,10


1. Andreas Tönnesmann, Der Palazzo Gondi in Florenz.
IX, 155 Seiten, 208 Abbildungen.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 1983.
ISBN: 3-88462-023-1, € 50,10


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