Dr. Susanne Kubersky-Piredda

Dr. Susanne Kubersky-Piredda

Senior Scholar

Forschungsinteressen

  • Fremdengemeinschaften in italienischen Städten: Dynamiken des Zusammenlebens, der Interaktion und Repräsentation
  • Kollektive Identität und Nationenverständnis in der visuellen Kultur der frühen Neuzeit
  • Europäische Hofkultur: Künstlerischer Austausch zwischen Spanien und Italien im 16. und 17. Jahrhundert
  • Wirtschaftliche und soziale Aspekte von Kunstgeschichte: Geschichte des Kunstmarkts und Künstlersozialgeschichte

Forschungsprojekte

Roma communis patria
Ideen, Netzwerke, Identitäten
Santa Maria dell'Anima

Publikationen (Auswahl)

  • (Hg. mit Alexander Koller), Identità e Rappresentazione. Le chiese nazionali a Roma, 1450-1650, Campisano Editore, Rom 2016.
  • (Hg. mit Marieke von Bernstorff), L'arte del dono. Scambi artistici e diplomazia tra Italia e Spagna, 1550-1650, Studi della Biblio¬theca Hertziana 8, Silvana Editoriale, Mailand 2013.
  • (mit Salvador Salort Pons), "Art Collecting in Philip II's Spain: the Case of Gonzalo de Liaño, King's Dwarf and Gentleman of the Bedchamber", The Burlington Magazine 148 (2006), S. 660-665; 149 (2007), S. 224-231.
  • Kunstwerke-Kunstwerte. Die Florentiner Maler der Renaissance und der Kunstmarkt ihrer Zeit, Dissertation, Köln 2001, Norderstedt: Books on Demand, 2005.

Publikationen (OPAC-Recherche)

Vita

Susanne Kubersky-Piredda studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Anglistik an den Universitäten Köln und Florenz. Sie promovierte an der Universität mit einer Dissertation über die Geschichte des Florentiner Kunstmarktes in der Renaissance, in der vor allem die Preise von Malerei und die wirtschaftliche Stellung von Malern untersucht hat. Im Anschluss erhielt sie Post-doc-Stipendien des Medici Archive Project in Florenz und des Getty Research Institute, jeweils für den Zeitraum von zwei Jahren. Von 2006 bis 2011 war sie Wissenschaftliche Assistentin der Bibliotheca Hertziana in Rom, übernahm zugleich jedoch auch regelmäßig Lehraufträge an den Universitäten Köln und Mainz. Für ihre Forschungsarbeiten wurde sie 2005 mit dem Offermann-Hergarten-Preis und 2011 mit dem Hanno-und-Ilse-Hahn-Preis ausgezeichnet. Von 2011 bis 2015 leitete sie die Minerva-Forschungsgruppe Roma Communis Patria. Die Nationalkirchen in Rom vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Seit 2015 ist sie Senior Scholar der Bibliotheca Hertziana sowie verantwortliche Redakteurin des Römischen Jahrbuchs der Bibliotheca Hertziana und Local Editor des RIHA Journal. Sie leitet außerdem die Kunstsammlung des Instituts. Die meisten ihrer Forschungsinteressen behandeln den sozialen und wirtschaftlichen Entstehungskontext von Kunst. Aktuell beschäftigt sie sich mit Fremdengemeinschaften in italienischen Städten und der Darstellung ihrer kollektiven Identitäten in der visuellen Kultur.

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