Nachlässe und Schenkungen

Der Kunsthistoriker, Fotograf und Filmemacher Carl Lamb (1905–1968) studierte an den Universitäten in Berlin und München. 1935 wurde er bei Wilhelm Pinder mit einer Untersuchung Zur Entwicklung der malerischen Architektur in Südbayern in der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts promoviert. mehr
Otto Lehmann-Brockhaus (1909–1999) studierte von 1928 bis 1934 Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte an den Universitäten Marburg, Innsbruck, Rostock und Göttingen. Dort wurde er 1934 von Graf Vitzhum promoviert. Nach Forschungsjahren an der Bibliotheca Hertziana von 1937 bis 1945, leitete er von 1948 an die Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München und lehrte später auch an der Münchner Universität. mehr
Wolfgang Lotz (1912–1981) wurde 1937 mit einer Arbeit zu Jacopo Vignola bei Ludwig Heydenreich in Hamburg promoviert. Ab 1937 war er am Kunsthistorischen Institut in Florenz, zunächst als Stipendiat, dann als Assistent. 1942 wurde er zum Wehrdienst einberufen, 1945 war er in amerikanischer Gefangenschaft, aus der er zur International Commission for Monuments in München abgestellt wurde. mehr
Barbara Malter war freischaffende Fotografin. Sie arbeitete vorwiegend für die kommunalen Museen in Rom (Musei Capitolini, Museo Napoleonico) sowie für Forschungseinrichtungen wie die Bibliotheca Hertziana. mehr
Der italienische Kunsthistoriker Francesco Negri Arnoldi (1932–2018) war zunächst für das Ministero dei Beni Culturali in Palermo (1968–1972), später beim ICCD in Rom tätig (1972–1980). Danach lehrte er als Ordentlicher Professor an den Universitäten Lecce und Viterbo, und von 1997 bis zu seiner Emeritierung 2008 in Rom an der Universität Tor Vergata. mehr
Günter Neumann (1912–1941) studierte zwischen 1931 und 1937 an den Universitäten Berlin, München, Frankfurt a. M. und München, wo er 1937 bei Hans Jantzen mit einer Arbeit zur Benediktinerkirche Neresheim promoviert wurde. Anschließend war er Assistent an der Technischen Hochschule Aachen. 1938 kam er zunächst als Stipendiat und später als Assistent an die Bibliotheca Hertziana. mehr
Der römische Fotograf Oscar Savio (1912–2005) begann seinen Werdegang als Fotograf in den 1950er Jahren als Assistent des Fotografen Adolfo Porry Pastore. Er spezialisierte sich auf die Dokumentation von Kunst und Architektur, vor allem in Rom. Später wuchs sein Interesse für die moderne Architektur. mehr
Der Kunsthistoriker Hans Werner Schmidt (1904–1991) promovierte an der Universität Halle-Wittenberg mit einer Arbeit zu Salvator Rosas Landschaftsmalerei. 1928 war er an der Bibliotheca Hertziana, danach in Leipzig und schließlich in Berlin (Graphische Sammlung) als Assistent tätig. mehr
Die 2002 eingegangene Schenkung umfasst Schwarz-Weiß-Fotografien und Negative, die der Kunsthistoriker Eberhard Schroeter (1944–2018) im Zusammenhang mit seiner Dissertation Zur Problematik der offiziellen italienischen Architektur zwischen 1922 und 1943 (unpubliziert) angefertigt hat. mehr
Heinrich Mathias Schwarz (1911–1957) studierte an der Universität Bonn Kunstgeschichte und wurde 1936 bei Paul Clemen mit einer Arbeit zur kirchlichen Baukunst der Spätgotik im klevischen Raum promoviert. Noch im selben Jahr siedelte er nach Rom über, wo er zunächst ein Jahr lang als Stipendiat der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und zwischen 1938 bis 1943 als Assistent an der Bibliotheca Hertziana tätig war. mehr
Ursula Wachtel studierte nach dem 2. Weltkrieg Pharmazie und Chemie in Berlin, wo sie 1954 promoviert wurde. Anschließend war sie als leitende Angestellte und ab 1980 als Gesamtprokuristin in internationalen Konzernen tätig. mehr
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