Nachlässe und Schenkungen

Der Kunsthändler Marcello Aldega war in Rom und New York tätig. Zusammen mit Maria Gioia Ottaviani gründete er 2008 die Fondazione Aldega in Amelia, die sich die Vermittlung und Erforschung von Kunst und Kunstgeschichte zum Ziel gesetzt hat. mehr
Der Kunsthistoriker Hans Belting wurde an der Universität Mainz promoviert. Seit 1966 lehrte er an den Universitäten in Hamburg und Heidelberg, seit 1980 in München sowie in anderen Institutionen in Harvard, Columbia und dem Collège de France. mehr
Chiara Briganti ist Kunsthistorikerin und Innenarchitektin. Von 1956 bis 1962 war sie Beraterin für die Neuordnung und Restaurierung der künstlerischen Ausstattung und die Sammlungen des Palazzo del Quirinale sowie der übrigen Präsidenten-Residenzen. mehr
Cesare D'Onofrio (1921–2003) war Fotograf und Autor kunst- und lokalhistorischer Bücher, die er über Jahrzehnte in seinem eigenen Verlag "Romana Società Editrice" herausgab und in seinem kleinen Geschäft in der Via Sant' Ignazio nebst Postkarten und Postern verkaufte. mehr
Der österreichische Kunsthistoriker Philipp P. Fehl (1920–2000) flüchtete 1938 über Prag und England in die USA. Fehl, der auch gelernter Maler und Zeichner war, lehrte Kunstgeschichte an den Universitäten von Kansas City, Nebraska, North Carolina und bis zu seiner Emeritierung 1990 für 20 Jahre an der University of Illinois (Urbana-Champaign). mehr
Der Kunsthistoriker Walter Gernsheim (1909–2006) schloss sein Studium an der Universität München 1934 mit einer Dissertation über die Buchmalerei der Reichenau ab. Im gleichen Jahr emigrierte er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder, dem Fotografen und späteren Fotohistoriker und -sammler Helmut Gernsheim (1913–1995) nach England. mehr
Werner Gramberg (1896–1985) war 1932 bis 1933 Stipendiat an der Bibliotheca Hertziana. Seit 1949 bekleidete er die Stelle des Kustos am Münzkabinett der Hamburger Kunsthalle, 1951 bis 1960 war er dort Leiter der Skulpturenabteilung und stellvertretender Direktor. Seit 1957 unterrichtete er als Honorarprofessor an der Universität Hamburg. mehr
Hanno Hahn (1922–1960), Sohn des Chemikers Otto Hahn, studierte Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte in Tübingen und Frankfurt am Main. Nachdem sein kunsthistorisches Interesse zunächst der deutschen Architektur galt, verbrachte er 1949 ein Studienjahr an der Scuola Normale Superiore in Pisa und begann mit Forschungen zur mittelalterlichen Architektur Italiens. mehr
Der Kunsthistoriker Arthur Haseloff (1872–1955) wurde 1896 bei Adolph Goldschmidt in München promoviert und 1901 in Berlin habilitiert. In den Jahren 1904–1915 unternahm er im Auftrag des Preußischen Historischen Instituts in Rom zusammen mit seinem damaligen Assistenten Martin Wackernagel mehrere Forschungsreisen zur staufischen Baukunst in Italien. mehr
Richard Krautheimer (1897–1994) studierte in den zwanziger Jahren zunächst Jura dann Kunstgeschichte an den Universitäten München, Berlin, Marburg und Halle u.a. bei Heinrich Wölfflin, Adolf Goldschmidt und Paul Frankl. Bei diesem wurde er mit einer Untersuchung zu den Kirchen der Bettelorden in Deutschland promoviert. mehr
Der Kunsthistoriker Hanno-Walter Kruft (1938–1993) studierte in Bonn und wurde dort 1964 mit einer Untersuchung zu Altichiero und Avanzo bei Herbert von Einem promoviert. Nach seiner Habilitation lehrte er ab 1972 zunächst an der TU Darmstadt, dann ab 1985 an der Universität Augsburg. mehr
Der Kunsthistoriker, Fotograf und Filmemacher Carl Lamb (1905–1968) studierte an den Universitäten in Berlin und München. 1935 wurde er bei Wilhelm Pinder mit einer Untersuchung Zur Entwicklung der malerischen Architektur in Südbayern in der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts promoviert. mehr
Otto Lehmann-Brockhaus (1909–1999) studierte von 1928 bis 1934 Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte an den Universitäten Marburg, Innsbruck, Rostock und Göttingen. Dort wurde er 1934 von Graf Vitzhum promoviert. Nach Forschungsjahren an der Bibliotheca Hertziana von 1937 bis 1945, leitete er von 1948 an die Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München und lehrte später auch an der Münchner Universität. mehr
Wolfgang Lotz (1912–1981) wurde 1937 mit einer Arbeit zu Jacopo Vignola bei Ludwig Heydenreich in Hamburg promoviert. Ab 1937 war er am Kunsthistorischen Institut in Florenz, zunächst als Stipendiat, dann als Assistent. 1942 wurde er zum Wehrdienst einberufen, 1945 war er in amerikanischer Gefangenschaft, aus der er zur International Commission for Monuments in München abgestellt wurde. mehr
Barbara Malter war freischaffende Fotografin. Sie arbeitete vorwiegend für die kommunalen Museen in Rom (Musei Capitolini, Museo Napoleonico) sowie für Forschungseinrichtungen wie die Bibliotheca Hertziana. mehr
Der italienische Kunsthistoriker Francesco Negri Arnoldi (1932–2018) war zunächst für das Ministero dei Beni Culturali in Palermo (1968–1972), später beim ICCD in Rom tätig (1972–1980). Danach lehrte er als Ordentlicher Professor an den Universitäten Lecce und Viterbo, und von 1997 bis zu seiner Emeritierung 2008 in Rom an der Universität Tor Vergata. mehr
Günter Neumann (1912–1941) studierte zwischen 1931 und 1937 an den Universitäten Berlin, München, Frankfurt a. M. und München, wo er 1937 bei Hans Jantzen mit einer Arbeit zur Benediktinerkirche Neresheim promoviert wurde. Anschließend war er Assistent an der Technischen Hochschule Aachen. 1938 kam er zunächst als Stipendiat und später als Assistent an die Bibliotheca Hertziana. mehr
Der römische Fotograf Oscar Savio (1912–2005) begann seinen Werdegang als Fotograf in den 1950er Jahren als Assistent des Fotografen Adolfo Porry Pastore. Er spezialisierte sich auf die Dokumentation von Kunst und Architektur, vor allem in Rom. Später wuchs sein Interesse für die moderne Architektur. mehr
Der Kunsthistoriker Hans Werner Schmidt (1904–1991) promovierte an der Universität Halle-Wittenberg mit einer Arbeit zu Salvator Rosas Landschaftsmalerei. 1928 war er an der Bibliotheca Hertziana, danach in Leipzig und schließlich in Berlin (Graphische Sammlung) als Assistent tätig. mehr
Die 2002 eingegangene Schenkung umfasst Schwarz-Weiß-Fotografien und Negative, die der Kunsthistoriker Eberhard Schroeter (1944–2018) im Zusammenhang mit seiner Dissertation Zur Problematik der offiziellen italienischen Architektur zwischen 1922 und 1943 (unpubliziert) angefertigt hat. mehr
Heinrich Mathias Schwarz (1911–1957) studierte an der Universität Bonn Kunstgeschichte und wurde 1936 bei Paul Clemen mit einer Arbeit zur kirchlichen Baukunst der Spätgotik im klevischen Raum promoviert. Noch im selben Jahr siedelte er nach Rom über, wo er zunächst ein Jahr lang als Stipendiat der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und zwischen 1938 bis 1943 als Assistent an der Bibliotheca Hertziana tätig war. mehr
Ursula Wachtel studierte nach dem 2. Weltkrieg Pharmazie und Chemie in Berlin, wo sie 1954 promoviert wurde. Anschließend war sie als leitende Angestellte und ab 1980 als Gesamtprokuristin in internationalen Konzernen tätig. mehr
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